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Mit BKW zufrieden

Wie die Regierung sieht auch der Grosse Rat keinen Grund mehr dafür, bei der BKW bezüglich Kohlekraftwerken zu intervenieren.

Ein zehnjähriges Moratorium, welches der BKW Energie AG «jegliche Beteiligung an ausländischen Kohlekraftwerken» verbietet: Das forderten die Grossräte Maria Iannino Gerber (Grüne, Hinterkappelen), Elisabeth Bregulla (Grüne, Thun), Jakob Etter (BDP, Treiten) und Josef Jenni (EVP, Oberburg). Auslöser waren die umstrittenen Pläne der BKW, in der deutschen Stadt Dörpen ein Kohlekraftwerk zu bauen. Der rot-grün dominierte Regierungsrat war mit dieser Forderung einverstanden, erachtete sie aber mittlerweile als «weitgehend erfüllt». Deshalb beantragte er dem Grossen Rat die Annahme der Motion bei gleichzeitiger Abschreibung. Dem schloss sich das Parlament gestern diskussionslos mit 91 gegen 22 Stimmen an. Die BKW hat die Mehrheitsbeteiligung und die Projektführung in Dörpen abgegeben. Zudem hat sie ihre Produktionsstrategie überarbeitet. Das Ziel ist laut Regierung ein CO2-freies Produktionsportfolio. drh >

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