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Mit dem Strämu startet die Freibad-Saison

ThunMorgen eröffnet das Strandbad die Saison. Die Stadt hat in der Winterpause die Wasseraufbereitung und die Alarmanlage saniert. Aber auch die Rutschbahn und die Liegefläche vergrössert.

Das Thuner Strandbad ist für die morgen startende Saison betriebsbereit. Selbst das Wetter und die Wassertemperatur (23 Grad) stimmen. «Wir sind für ein sicheres und unbeschwertes Badevergnügen gerüstet», stellte an der gestrigen Medienkonferenz Gemeinderätin Ursula Haller strahlend fest. Der grösste Brocken der 550000 Franken für Investitionen ist nicht sichtbar. Sichtbares Die Badegäste wirds aber freuen, dass «ds Füdli» auf der grünen Rutschbahn nicht mehr wehtut und die Badehose keinen Riss mehr bekommt – die Bahn ist aufgefrischt und saniert worden. Beim Kinderspielplatz wurde die Sicherheit, zum Beispiel durch Fallschutz, gesetzeskonform verbessert und eine neue Schaukel montiert. Beim Sprungturm steht Schiedsrichtern und Badegästen neu ein durchsichtiger Unterstand zur Verfügung. Direkt dahinter wurde die Liegefläche am See leicht vergrössert. Sie ist allerdings noch abgesperrt, bis der neue Rasen benutzbar ist. Über dem Restaurant wurde das Flachdach saniert und verstärkt, um die Tragsicherheit und Gebrauchstauglichkeit zu verbessern. Unsichtbares Die Technik für die Warmwasseraufbereitung befand sich bisher im Pumpenhaus. Durch Dämpfe entstanden Oxidation und Korrosion. Das führte vermehrt zu Störfällen. Die Stadt hat gehandelt: Die alte Elektrohauptverteilung zur Steuerung der Wasseraufbereitung, der Wasserreinigung vor der Rückführung in den See und der Wärmepumpe für alle drei Schwimmbecken wurde ersetzt. Sie befindet sich neu ausserhalb des Pumpenhauses in einem Zwischentrakt. Sie steht hochwassersicher auf einem Betonsockel. Zudem wurde ein neues Alarmierungssystem installiert. Es gewährleistet die Aufbietung der Einsatzkräfte bei Störfällen, bei Unfällen von Badegästen und dient der internen Kommunikation unter den Badmeistern. Jetzt sind die Anlagen wieder auf dem neusten Stand der Technik. «Es lohnt sich generell und zur Sicherheit der Badegäste speziell, unser einzigartig schönes Strandbad im Schuss zu halten», fand Ursula Haller. Und das habe halt seinen Preis. Bewährtes Die letztjährige Saison gilt wegen häufiger Nachmittagsgewitter als mittelmässig. «Wir haben aber viele positive Rückmeldungen erhalten», freute sich Keshab Zwahlen, Leiter der städtischen Fachstelle Sport. Zum Beispiel für die über den Kinderplanschbecken montierten Sonnensegel. Sie sind wieder aufgespannt. Gute Aufnahme fand auch die Möglichkeit für private Abendanlässe nach Betriebsschluss im Restaurant respektive auf der mediterran gestalteten Lounge-Terrasse. Die Möglichkeit wird aufrechterhalten. «Wir haben bereits einige Buchungen für Geburtstage oder Firmentreffen», verrät Pächter Christian Wetter. Der «Schwäber» Das Flussbad «Schwäber» startet seine Saison am 21.Mai. Neu verlegter Plattenbelag statt Kiesel rund ums Haupthaus schont «blutte» Füsse. Nelly Kolb>

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