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Mit feierlichen Zitherklängen

Zur Seniorenweihnacht mit stimmungsvollen Zitherklängen trafen sich 50 ältere und alleinstehende Menschen aus Interlaken. Zur Feier eingeladen hatte die Gemeinde, organisiert wurde der Nachmittag durch den Frauenverein.

«Die Adventszeit verbreitet ihren besonderen Charme. Es ist eine Zeit, in der man zurückdenkt, sich an die Kinderfreuden erinnert, an die Ungeduld, mit der das Weihnachtsfest und die Geschenke erwartet wurden.» Mit diesen Worte begrüsste Nils von Allmen, Gemeinderat von Interlaken, am Donnerstag rund 50 Frauen und Männer zur Seniorenweihnacht. Auf das Inserat im Anzeiger haben viele ältere Menschen gewartet, für Alleinstehende bietet das Treffen eine willkommene Abwechslung. Mit stimmungsvollen Liedern und Melodien umrahmte die Zithergruppe Bönigen den feierlichen, nostalgischen Nachmittag. Seit sieben Jahren spielen sechs Frauen und ein Mann in diesem besonderen Orchester. Das Restaurant Harder-Minerva mit seinem originellen Jugendstildekor bildet seit Jahren den passenden Rahmen dazu. Der Frauenverein organisiert wie jedes Jahr die Feier im Auftrag der Gemeinde Interlaken. «Ich finde es schön und wichtig, dass sich die Gemeinde mit diesem Dankeschön an ihre älteren Bürger erinnert. Die meisten von ihnen sind alleinstehend, die Frauen klar in der Mehrzahl – alte Bekannte und solche, die zum ersten Mal hier sind», sagt Vreni Kaufmann. Sie bedauert es, dass jedes Jahr ein paar weniger den Weg in die Harderstrasse finden. Das Frauenvereinsteam dekoriert die Tische, verpackt die hübschen Geschenke und ist gespannt auf die altvertrauten Gesichter. «Brönnti-Creme» Die ersten Gäste treffen schon um 14 Uhr ein, obwohl die Feier erst eine Stunde später beginnt. Nach alter Gewohnheit werden Plätze für Freundinnen reserviert, in der Hoffnung, dass sie rechtzeitig da sein werden. Erinnerungen an frühere Zeiten. Die Gesundheit und Gedanken an Menschen, die nicht mehr unter ihnen sind, bieten Gesprächsstoff während des Nachmittags. Das Zvieriplättli und das Dessert, «Brönnti-Creme» oder ein Stück Eistorte, ist so reichlich, dass wohl viele auf das Nachtessen verzichten können. Peter Wenger>

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