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Mit Westerwelle auf Entdeckungsreise

interlakenBeim morgen startenden Swiss Economic Forum gehen 1250 Entscheidungsträger und Firmenchefs auf Entdeckungsreise – das Ziel: schlummernde wirtschaftliche Potenziale wie die asiatischen Märkte. Mit an Bord ist Guido Westerwelle.

«Discover Potentials», so lautet das Motto des 13.Swiss Economic Forums (SEF), das am morgigen Donnerstag im Kongresssaal des Casino-Kursaals Interlaken startet. Dass die Verantwortlichen damit den Nerv der Zeit getroffen haben, beweisen die Anmeldungen. Schnell waren alle Plätze ausgebucht. Und so warten 1250 Entscheidungsträger und Firmenchefs aus der Schweizer Wirtschaftswelt gespannt darauf, zu erfahren, welche neuen Potenziale es zu entdecken gibt. Laut den Organisatoren des Forums, Stefan Linder und Peter Stähli, gibt es «Tausende von Möglichkeiten, die nur darauf warten, genutzt zu werden», wie sie im Vorwort des Programmhefts schreiben: «Zum Beispiel die aufstrebenden Märkte wie Indien, China, Brasilien oder die neuen Technologien, Materialien und Prozesse.» Und so ist dem Schwerpunkt China und Indien neben dem Networkingabend morgen noch am Freitag, dem zweiten SEF-Tag, ein Programmteil mit dem Asienexperten Urs Schoettli und Kurt Haerri, Managing Director der Top Range Division, der lange für die Schindler AG in China tätig war, gewidmet. Einer der besten Denker Aber auch andere Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik sollen Wege zu schlummernden Potenzialen aufzeigen und auf Gefahren hinweisen. Da wäre zum Beispiel Prof. Dr. Niall Fergusson. Der Schotte gilt als einer der besten Finanz- und Wirtschaftshistoriker der globalen Wirtschaft und gehört zu den besten 50 Denkern der Welt. Der Däne Martin Lindstrom kommt mit dem Prädikat, einer der 100 einflussreichsten Personen des Planeten zu sein, nach Interlaken. Das ist die Einschätzung des «Time Magazine» zu Lindstrom, der auf seinem Fachgebiet Markenbildung für Firmen wie Pepsi, Microsoft oder Nestlé tätig ist. Als weiterer Referent kommt der Konzernchef von Shell, Peter Voser. Vier «Elefanten» und ein Held Im Speziellen die Potenziale der Schweiz wird die sogenannte «SEF-Elefantenrunde» ausloten. Die Parteipräsidenten Toni Brunner (SVP), Christophe Darbellay (CVP), Christian Levrat (SP) und Fulvio Pelli (FDP) werden Stellung zu aktuellen politischen Fragen beziehen. Für einen absoluten Höhepunkt gleich zu Beginn des Swiss Economic Forums sorgen Bundesrat Johann N.Schneider-Ammann und der deutsche Vizekanzler und Aussenminister Guido Westerwelle, die morgen gemeinsam aufs Podium steigen. Bekannt ist das SEF aber auch dafür, ungewöhnliche Gäste aufzubieten. In diesem Jahr haben die Organisatoren einen echten Helden gewinnen können: Chesley B. «Sully» Sullenberger. Der Airbus-Pilot hatte weltweit für Schlagzeilen gesorgt, als er sein Flugzeug mit 150 Passagieren auf dem Hudson River in New York per Notwasserung sicher landete. Und noch weitere Überraschungsgäste werden als «Querdenker» dabei sein. Claudius Jezella>

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