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Murat Yakin wechselt zu Luzern – Enttäuschung und Verständnis in Thun

FussballMurat Yakin verlässt den FC Thun nach zwei Jahren und wird Trainer in Luzern, wo er unter anderem

Seit gestern befindet sich der FC Thun auf Trainersuche. Im Sommer muss Murat Yakin ersetzt werden, der sich für zwei Jahre beim FC Luzern verpflichtete. «Es ist schade. Yakin brachte uns mit seiner Kompetenz und seinem Charisma sehr viel Erfolg», sagt Thuns Verwaltungsratspräsident Markus Stähli. Yakin begründete seinen Entscheid unter anderem damit, dass er die Gelegenheit nutzen wolle, noch einmal mit seinem jüngeren Bruder Hakan zusammenzuarbeiten. Der 34-Jährige steht als Spielmacher beim FCL unter Vertrag. Gleichzeitig sieht Yakin den Wechsel nach Luzern als weiteren Schritt in seiner Trainerkarriere an. «Ich habe den Eindruck, meine Aufgabe in Thun ist erfüllt. Ich bin bereit für eine neue Herausforderung», sagt er im Interview. Bei seinem künftigen Arbeitgeber sieht der 36-Jährige, der Thun nach zwei sehr erfolgreichen Jahren verlässt, «viel Potenzial». Wer die Thuner in der nächsten Saison trainiert, steht noch nicht fest. Die Verantwortlichen werden in den nächsten Tagen die verschiedenen Kandidaten prüfen. Eine Umfrage bei Thuner Exponenten zeigt: Viele haben für den Entscheid Murat Yakins Verständnis, nicht zuletzt aufgrund seiner Verdienste für den Klub in den vergangenen zwei Jahren. Zum Verständnis mischt sich aber auch Enttäuschung darüber, dass Yakin entgegen seinen Beteuerungen, ins neue Thuner Stadion einzuziehen, nun doch geht. Die Fans haben zudem Angst, dass nun einige Leistungsträger den FC Thun Richtung Luzern verlassen könnten. Über die Nachfolge Yakins wird bereits eifrig gerätselt. Bei den Anhängern steht Rolf Fringer hoch im Kurs, aber auch an Martin Schmidt, der bis vor einem Jahr die U-21 trainiert hat, erinnern sie sich noch.aww/rop Seite 3, 19>

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