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Nachkredit für Grindelwald

Die Regionalkonferenz Oberland-Ost musste den ersten Nachtragskredit bewilligen: Das Buskonzept Grindelwald wird teurer.

«Wir werden alles daran setzen, dass wir künftig über keine solchen Traktanden mehr befinden müssen», erklärte Peter Flück, Präsident der Regionalkonferenz Oberland Ost, an der gestrigen Versammlung im Mehrzwecksaal beim Schulhaus Wilderswil. Denn das Ortsbuskonzept Grindelwald kommt teurer als geplant. Die Gesamtkosten wurden an der Regionalkonferenz vom März 2008 auf 60000 Franken geschätzt. Davon zahlen 20000 Franken die Gemeinde Grindelwald und die Jungfraubahnen, von der Regionalkonferenz wurde ein Betrag von 40000 Franken in Aussicht gestellt, der jedoch zu 75 Prozent vom Bund subventioniert wird. Die 27 anwesenden Delegierten der Gemeinden bewilligten den Nachtragskredit von rund 9400 Franken gegenüber den Gesamtkosten. Gemäss dem Präsidenten der Verkehrskommission, dem Grindelwalder Gemeindepräsidenten Emanuel Schläppi, sind die höheren Kosten vor allem auf mehr Arbeitssitzungen zurückzuführen. Denn gleichzeitig mit dem Ortsbuskonzept wird die Verkehrsplanung erarbeitet, was vermehrte Koordination notwendig machte. Im Dezember dieses Jahres soll in Grindelwald ein dreijähriger Versuchsbetrieb für ein verbessertes Ortsbusnetz begonnen werden. Neue Mitglieder gewählt Infolge mehrerer Demissionen wurden Neuwahlen für verschiedenen Sitze in den Kommissionen Öffentlicher Verkehr (OeV), Verkehr und Siedlung (V+S), Energie (E) und Agglomerationsthemen (Agglo) notwendig. Gewählt wurde folgendermassen: Kommission OeV: Helene Zurbuchen, Gemeinderätin Lauterbrunnen; Sabine Amacher, Gemeinderätin Oberried, und Branka Fluri, Gemeinderätin Matten. Kommission V+S: Martin Boss, Gemeindepräsident Saxeten. Kommission E: René Löffler, Gemeinderat Bönigen. Kommission Agglo: Verena Roder Beer, Gemeinderätin Unterseen; Paul Schmied, Gemeinderat Bönigen, und Werner Gartenmann, Gemeinderat Matten. Ökologische Vernetzung Stefan Schweizer, Geschäftsführer der Regionalkonferenz, informierte über den Teilrichtplan ökologische Vernetzung 2010 bis 2015. Dieser ersetze den vorherigen und müsse den neuen gesetzlichen Vorgaben von Bund und Kanton angepasst werden. Darin sind beispielsweise Beiträge für Landwirte geregelt, die sie zusätzlich zu den Direktzahlungen des Bundes erhalten können. Zurzeit findet die öffentliche Mitwirkung statt, im Oktober soll der Plan durch den Kanton genehmigt werden und rückwirkend per 1.Januar 2010 in Kraft treten. Sämtliche Do-kumente der finden Interessierte auf Website der Regional-konferenz. Fritz Lehmann www.oberland-ost.ch >

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