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Neue Ambience im Jugendkulturhaus

Der Jugendtreff Langenthal hat sich zu einem modernen Begegnungs- und Kulturhaus gemausert. Nach dem monatelangen Umbau sind die renovierten Räume unter dem neuen Namen «Neon» gestern eingeweiht worden.

Gelungenes Facelifting der ehemaligen Mühlestallungen in Langenthal. Der bisherige Jugendtreff inklusive Kleintheater hat sich in den vergangenen vier Monaten in ein Jugend- und Kulturhaus verwandelt. Rote und schwarze Wände vermitteln ein modernes Ambiente und neu eingerichtete Räume bieten bessere Möglichkeiten für Tätigkeiten und Anlässe. Statt «Jugendtreff» nennt sich die Institution nun «Jugendkulturhaus Neon». «Hier wurde das Optimum herausgeholt», sagt Thomas Bertschinger, Leiter der regionalen Jugendarbeit. Er freut sich besonders am frischen Outfit des Hauses. Aber auch an den verbesserten Nutzungsmöglichkeiten. Denn durch verschiedene Raumtrennungen sowie neue Zugänge zu den Räumen können die Besucher im Haus besser zirkulieren, und auch getrennte Vermietungen der Räume sind dadurch möglich geworden. Neue Lounge Völlig neu ist die Lounge im Erdgeschoss. Aus dem bisherigen Lagerraum ist eine Art Bistro geworden. Hinter einem Vorhang versteckt gibt es dort zudem eine Kletterwand. So kann der Raum den Jungen auch für Sport und Geschicklichkeitstraining dienen. Der Jugendtreff-Raum im Obergeschoss ist umgestaltet worden: neue Farbgebung der Wände, indirektes Deckenlicht statt Leuchtstoffröhren. Und das Stockwerk ist neu in verschiedene Bereiche unterteilt, in denen unterschiedliche Tätigkeiten möglich sind. Ein Zimmer ist zu einem Internet-Café geworden, in dem vier Computer zur Verfügung stehen und wo auch Beratungsgespräche geführt werden können. Nebenan besteht ein «Meitli»-Raum, Zutritt gibts dort nur für weibliche Personen. Jetzt mit Tontechnik Das Kleintheater wird nun «Kulturstall» genannt. Der Raum ist im Kern gleich geblieben, er wurde neu gestrichen. Eine Lüftung und eine ergänzte Lichtanlage ergeben bessere Bedingungen für Konzerte, Events, Theater usw. Und weil jetzt auch die Tontechnik vorhanden ist, müssen Veranstalter keine teuren Geräte mehr mieten. Die Umbauten und Sanierungen kosteten rund 350000 Franken. Die Stadt bezahlt 300000 Franken, 25000 Franken waren Eigenleistungen der Jugendlichen, den Rest haben Sponsoren beigetragen. Bisheriges und Neues Die Infrastruktur im Jugendkulturhaus Langenthal ist jetzt der heutigen Zeit angepasst. Aber: «Jetzt gilt es, die Räume mit Inhalten und Projekten zu füllen», sagt Anita Abegglen, soziokulturelle Animatorin im Jugendarbeitsteam. Zwar werden bisherige Angebote wie Konzerte, Tanzkurse, Discos, der «Meitlitreff» ect. weitergeführt. Doch sollen gerade auch Bedürfnisse der Jugendlichen und jungen Erwachsenen aufgenommen werden. Und: «Wir möchten, dass die Jungen von sich aus etwas auf die Beine stellen», sagt Anita Abegglen.Herbert RentschEröffnungsabend. Sa, 24. 10., ab 21 Uhr: Chocolococolo, Cookie The Herbalist, Collie Herb, Kulturattentat, Giddimani, Riot Sound & Pompin’ Sounds. Jugendtreff Langenthal, Eintritt Fr. 15.–. >

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