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Neue Gemeinderätin gewählt

In Linden wurde Yvonne Steiner Stegmann als neue Gemeinderätin gewählt. Der Souverän genehmigte den Voranschlag 2010, der bei einem Ertrag von 4,548 Millionen Franken einen Aufwandüberschuss von 60000 Franken vorsieht.

Auf Ende dieses Jahres demissionieren in Linden gleich drei Gemeinderäte. Es sind dies Daniel Aeschlimann, Heinrich Burkhalter und Martin Steiner. Weil das Gremium ab 2010 von neun auf sieben Mitglieder verkleinert wird, war nur eine Person neu zu wählen. «Innert der gesetzten Frist ist kein Wahlvorschlag eingereicht worden», sagte Gemeindepräsidentin Ruth Linder an der Gemeindeversammlung vom Mittwochabend im Gasthof Linde. Nach intensiven Gesprächen mit zahlreichen Bürgerinnen und Bürgern habe sich Yvonne Steiner Stegmann bereit erklärt, sich für das Amt zur Verfügung zu stellen, zeigte sich Linder erleichtert. Da an der Versammlung keine weiteren Vorschläge gemacht wurden, konnte Yvonne Steiner als gewählt erklärt werden. Die übrigen sechs Mitglieder der Gemeindebehörde wurden für die Amtsperiode 2010 bis 2013 in stiller Wahl bestätigt. Sorgen mit Filag Der Voranschlag 2010 sieht bei einem Ertrag von 4548300 Franken einen Aufwandüberschuss von 60000 Franken vor. Die 51 anwesenden Stimmberechtigten genehmigten diesen bei einer unveränderten Steueranlage von 1,9 Einheiten diskussionslos. Vom Finanzplan 2009 bis 2014 hatte der Souverän lediglich Kenntnis zu nehmen. Sorgen bereitet der Gemeindebehörde das Projekt Filag 2012 (Finanz- und Lastenausgleich). Die für die Gemeinde Linden daraus resultierende Mehrbelastung würde voraussichtlich zwei Steueranlagezehntel ausmachen. Das hätte per Ende der Planperiode eine Verminderung des Eigenkapitals von über 1,6 Millionen Franken auf 270000 Franken zur Folge, wurde vorgerechnet. Das Investitionsprogramm sieht von 2010 bis 2014 Nettoinvestitionen von 3,109 Millionen Franken vor. Ortsplanung blockiert Infolge einer Beschwerde gegen den Entscheid des Amtes für Gemeinden und Raumordnung (AGR) zur Ortsplanungsrevision kann Letztere noch nicht rechtskräftig werden. Das verursache der Gemeinde zusätzliche Umtriebe und Kosten, wurde bedauert. Die im April freigestellte Gemeindeschreiberin (wir haben berichtet) sei erstinstanzlich mit ihrer Beschwerde gegen die Kündigung abgeblitzt, teilte die Gemeindepräsidentin mit. Für einen allfälligen Weiterzug laufe die Frist noch. Weil die Gemeinde auf Anfang des nächsten Jahres reorganisiert wird, müssen einige Reglemente angepasst werden. Der Souverän genehmigte die entsprechenden Anträge des Gemeinderats. Hans Kopp •www.linden.ch >

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