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Neuer Kredit für Verkehrsdienst

Der Verkehrsdienst an

Sie gehören zu Stosszeiten längst zum Thuner Stadtbild: die Frauen und Männer des Verkehrsdienstes in ihren leuchtend orangen Jacken. Sie regeln an Fussgängerstreifen im Unterbälliz, auf der Bahnhofbrücke, der Aarestrasse und im Bereich Oberbälliz/Freienhofgasse den Verkehr und verhindern so, dass der Verkehrsfluss durch die Fussgängerquerungen stark behindert wird und lange Staus entstehen. Das ist «bei den wichtigsten Fussgängerstreifen in der Innenstadt zu Spitzenzeiten unbedingt erforderlich», schreibt der Gemeinderat in den Unterlagen zur nächsten Stadtratssitzung. Keine Steuergelder Deshalb will er den Verkehrsdienst weiterführen und beantragt einen wiederkehrenden Kredit von 235000 Franken pro Jahr. Der Betrag setzt sich aus jährlichen Gesamtkosten von 215000 Franken für den «normalen» Verkehrsdienst sowie 20000 Franken für Sondereinsätze bei Extremsituationen zusammen. Die Erfahrung habe gezeigt, dass in etwa dieser Betrag nötig sei, führte Stadtingenieur Rolf Maurer auf Anfrage aus. Finanziert wird der Aufwand über die Spezialfinanzierung Parkinggebühren. Steuergelder müssen nicht aufgewendet werden. Zur Erinnerung: Der Stadtrat hat sich im Dezember 2003 und im November 2005 für den Verkehrsdienst ausgesprochen und zuletzt einen wiederkehrenden Kredit von 200000 Franken bewilligt – befristet auf vier Jahre. Der Verkehrsdienst wird von der privaten Thuner Firma Eagle Security versehen – im Rahmen von rund 3900 Stunden pro Jahr. Das dürfte so bleiben: «Der Vertrag mit Eagle Security wurde für die Dauer von vier Jahren abgeschlossen. Er kann verlängert werden», sagt Stadtingenieur Maurer. Eine Offerte sei eingeholt worden. Und: Andere Anbieter seien entweder zu weit weg oder zu klein. Fixe neue Orte oder Zeiten für den Verkehrsdienst sind laut Maurer nicht vorgesehen. Für STI zwingend «Sowohl für die Fussgänger wie auch für den Individualverkehr hat sich die bisherige Lösung bewährt», ist der Gemeinderat überzeugt. Zudem profitiere insbesondere der öffentliche Verkehr von der Regelung: Ohne diese könnten laut den Verkehrsbetrieben STI die Fahrpläne kaum noch eingehalten werden. Für den Gemeinderat drängen sich andere Lösungen kurz- und mittelfristig nicht auf. Die Regelungszeiten sind saisonal unterschiedlich festgelegt und können flexibel angepasst werden. «Ein Ausbau des Verkehrsdienstes über solche Extremsituationen hinaus ist aber sehr teuer und zurzeit nicht vorgesehen», hält der Gemeinderat fest. Mit dem Bau des Bypass Thun Nord und den flankierenden Massnahmen in der Innenstadt will der Gemeinderat den Einsatz des Verkehrsdienstes wieder überprüfen. Vorerst soll er jedoch unbefristet weitergeführt werden können. Der Stadtrat entscheidet am 4.März über den Kredit.Michael Gurtner>

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