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Nicht nur die Party ist in der Innenstadt wichtig

Leserbrief vom 8. April «Schlecht für Thun» Mario Saurer prophezeit der Stadt Thun eine Zukunft als verschlafenes Provinznest. Einmal mehr ertönt das Hohelied der Partymeilen als offenbar wichtigstes Anliegen der Bevölkerung, wobei Wohnbauten als sterile Quartiere abgetan werden. In der gleichen Ausgabe des TT liest man über das traurige Lädelisterben, weil immer weniger Menschen tagsüber die Innenstadt beleben. Was macht den Charme und die Attraktivität einer Kleinstadt aus? Was bringt Leben und Überleben? Eine Wohnbevölkerung, die sich in ihrer Stadt zuhause fühlt, unbehelligt flanieren (und einkaufen) kann und notabene da ihre Steuern bezahlt? Oder die Partygänger, welche die Stadt vorwiegend nachts in Beschlag nehmen, vermehrten Polizeieinsatz nötig machen und für den Umsatz ein paar weniger Clubs sorgen? Unter Kultur hat man sich offenbar nur noch das sogenannte Nachtleben mit seinen für den Grossteil der Bevölkerung leidigen Begleiterscheinungen vorzustellen. Edith SchönholzerWattenwil>

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