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Nur der Kanton erhob Einsprache

Nach der Baupublikation der Indoor-Schiessanlage in der Dorfrütti in Saanen hat nur der Kanton Einsprache erhoben. Laut der Gemeinde Saanen sollte der geplante Baubeginn im Frühjahr 2010 deshalb nicht gefährdet werden.

«Die materielle Prüfung der Einsprache ist noch nicht abgeschlossen», betont Armando Chissalé auf telefonische Anfrage. «Die Auflagefrist ist eben erst abgelaufen,» erklärt der Verwaltungsdirektor der Gemeinde Saanen. Es gehe bei der Einsprache des Kantons darum, den Abtransport des Holzes oberhalb der Dorfrütti zu gewährleisten. «Der Schiesskanal ist für eine Belastung von 20 Tonnen angelegt,» erklärt er. In einem persönlichen Gespräch vor Ort will Armando Chissalé den Behörden aus Bern aufzeigen, dass der Anstoss zum Wald nicht gefährdet sein wird. Er hofft, eine «gütliche Einigung» zu finden. Souverän entscheidet An der Saaner Gemeindeversammlung vom 4. Dezember wird das Volk über die Überbauungsordnung abstimmen. So wird auch über den Bau der überregionalen Indoor-Schiessanlage entscheiden. Das 7,9-Millionen-Projekt wird von der Genossenschaft «Indoorschiessanlage Gstaad Pays-d'Enhaut Dorfrütti» betreut. Sie wurde vor knapp einem Jahr gegründet und wird von Rudolf Stauffer aus Gstaad präsidiert. Der Verwaltungsrat besteht aus Vertretern der Schiessvereine des Saanenlandes und von Rougemont. Bei der neuen Anlage werden die Interessen von Saanen, Rougemont, Château-d’Œx sowie Rossinière zusammengefasst. Sieben Schützenvereine haben sich dafür zusammengetan und ebenso viele Anlagen zwischen Saanenmöser und Château-d’Œx sollen mit dem Bau der unterirdischen Anlage ersetzt werden. Ehrgeiziger Bauplan «Wenn das Volk die Überbauungsordnung an der Gemeindeversammlung annimmt, starten wir im Frühling mit dem Aushub,» erklärt Gemeinderat Emil Trachsel. Er ist der Präsident der Infrastrukturkommission der Gemeinde Saanen. «Läuft alles nach Plan, wird die Anlage im Jahr 2011 fertig gestellt.» Er meint, das ehrgeizige Ziel sei durchaus realisierbar. Blanca Burri>

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