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Nur ein kurzer Flirt mit der BDP

BelpGemeinderat Fabian Wienert verliess im Herbst die SP und liebäugelte mit der BDP. Jetzt wechselt er zur FDP.

Der Belper Gemeinderat Fabian Wienert gehört neu der FDP an. «Ein wichtiger Grund dafür ist die Familientradition», sagt der 25-jährige Ex-Sozialdemokrat. «Ich komme aus einem freisinnigen Elternhaus.» So politisiert sein Vater Hans Jürgen Wienert für die FDP in der Belper Baukommission. Keine Unterstützung Fabian Wienert trat vor sieben Jahren den Sozialdemokraten bei und wurde vor drei Jahren in den Gemeinderat gewählt, wo er dem Kultur-, Freizeit- und Sportdepartement vorsteht. Vergangenen Herbst kandidierte er auf der SP-Liste noch für den Nationalrat. «Doch während des Wahlkampfs musste ich feststellen, dass mich die SP weder persönlich noch finanziell in meiner Politik unterstützte.» So sei ein Austritt unausweichlich geworden. Anfang November machte Fabian Wienert auch sein Interesse an einem Beitritt zur BDP publik. «Im Nachhinein war das ein Fehler», sagt er. Denn er kam seither zum Schluss, in der FDP besser aufgehoben zu sein. Und er ist sich sicher, dass seine Mitgliedschaft bei den Freisinnigen von langer Dauer sein wird. In den letzten Wochen musste Fabian Wienert Kritik einstecken. «Man warf mir vor, aus Karrieregründen der SP beigetreten zu sein.» Vor sieben Jahren aber sei dies die absolut richtige Entscheidung gewesen. Kritik aus der SP Wienert wurde auch von der SP aufgefordert, das Gemeinderatsamt zurückzugeben. Doch er lehnte ab. «Es gab nie inhaltliche Kritik an meiner Amtsführung.» Er wird bei den Wahlen im Herbst für weitere vier Jahre kandidieren. «Es wird schwierig», sagt Fabian Wienert. «Denn ich weiss nicht, ob die Leute einen Parteiwechsel während einer Legislatur akzeptieren.» rei>

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