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«Nur eine weitere Etappe»

Yves Studer wird am Stephanstag wohl um den WM-Titel des wenig renommierten International Boxing Council kämpfen.

Yves Studer ist Europameister der Nicht-EU-Staaten im Mittelgewicht. Diesen Titel legt der Berner nun freiwillig nieder. Stattdessen wird er am traditionsreichen Stephanstag-Meeting im Berner Kursaal höchstwahrscheinlich um den vakanten WM-Titel des International Boxing Council (IBC) boxen. «Die Chancen, dass der Kampf zustande kommt, stehen mehr als gut», sagt Studers Manager Daniel Hartmann. Obwohl schon Topstars wie Lennox Lewis und Roy Jones jr. IBC-Titelträger waren, ist der Verband international unbedeutend und ein IBC-Gürtel daher von beschränktem Wert. Studer sagt denn auch, er würde sich im Falle eines Sieges am 26. Dezember nicht als Weltmeister fühlen. «Dieser Kampf ist nur eine weitere Etappe; er soll mir helfen, weiter nach oben zu kommen. Es war nie mein Traum, den IBC-Titel zu gewinnen. Mein Ziel bleibt, Europameister oder sogar Weltmeister eines grossen Verbands zu werden.» Gegen wen der 28-Jährige, dessen Palmares 25 Siege sowie ein Unentschieden umfasst, im Kursaal antreten wird, ist noch unklar. Es dürfte ein Gegner aus den USA, aus der Dominikanischen Republik oder aus Brasilien sein. «Nachdem Yves in letzter Zeit immer gegen Gegner aus Osteuropa geboxt hat, ist der IBC-WM-Kampf eine gute Gelegenheit, den Zuschauern einmal einen Widersacher aus einer anderen Region zu präsentieren», sagt Manager Hartmann. Adrian Ruch >

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