Alois Dober will vermehrt in den Wald einladen

Huttwil

Die Herdgemeinde stellt den Revierförster an. Deshalb präsentierte sich Alois Dober, der Nachfolger von ­Werner Schütz, an der Versammlung am Montagabend. Der ­26-Jährige kommt mit neuen Ideen direkt von der Försterschule.

Schaut zu den Wäldern: Alois Dober, der neue Revierförster der Region Huttwil.

Schaut zu den Wäldern: Alois Dober, der neue Revierförster der Region Huttwil.

(Bild: Thomas Peter)

Jürg Rettenmund

Seit knapp vier Monaten ist er bereits im Amt, doch persönlich vorgestellt hat er sich erst am Montagabend an der Versammlung der Herdgemeinde: Alois Dober, der neue Förster des Reviers Huttwil. Dieses umfasst die Gemeinden Huttwil, Eriswil und Wyssachen. Angestellt wird er ­jedoch von der Herdgemeinde Huttwil, deren Forstbetrieb er leitet.

Er werde denn auch künftig an einer Versammlung im Jahr teilnehmen, erklärten Herdgemeindepräsident Rolf Flückiger und der zuständige Herdrat Michael Minder. Überhaupt will der neue Förster die Öffentlichkeitsarbeit für den Wald intensivieren. Als Erstes plant er die Teilnahme am Huttwiler Ferienpass, aber auch Schulklassen will er vermehrt in den Wald führen. Dieser sei vorbildlich geführt, attestierte er seinem Vorgänger: «Der Holzvorrat wurde reduziert.»

Alois Dober stammt aus Küssnacht am Rigi. Er ist ausgebildeter Forstwart und besuchte nach Praxisjahren in einem grossen Forstunternehmen die Försterschule in Zollikofen. Nach dem Wählbarkeitspraktikum in der bernischen Waldabteilung Voralpen in Münsingen bewarb er sich in Huttwil um die Nachfolge von Revierförster Werner Schütz – und wurde aus drei infrage kommenden Bewerbern gewählt.

Unter anderem, weil er frisch ab Försterschule mit neuen Ideen aufwarten kann, wie Michael Minder an der Frühjahresversammlung der Herdgemeinde informierte, als die Wahl bereits getroffen, aber der Arbeitsvertrag noch nicht unterschrieben war.

Eine ganz praktische Neuerung kündigte Rolf Flückiger bereits mit einem Schmunzeln an: Alois Dober gehört einer Generation an, die das Handy während der Arbeitszeit abnimmt. Der ­26-Jährige ist Vater eines drei Monate alten Knaben. Er wohnt in Oberbalm.

Die Herdgemeinde ist mit etwa 105 Hektaren der grösste Waldbesitzer der Region Huttwil. Nebst dem Revierförster sind im Forstbetrieb drei Mitarbeiter Teilzeit angestellt.

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