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Auch im Gäu-Bipperamt legt die Raiffeisen zu

Anlagen und Hypotheken wachsen: Die Raiffeisenbank Gäu-Bipperhamt konnte ihren Gewinn im vergangenen Jahr auf 1'11 Millionen Franken steigern.

Die «Causa Vinzenz» habe die lokalen Raiffeisenbanken mitbetroffen: Sie mussten den drohenden Vertrauensverlust in die Marke Raiffeisen auffangen. Immerhin habe die Affäre einen Reformprozess angestossen, stellt Iwan von Rohr fest, der das Verhältnis zwischen den lokalen Raiffeisenbanken und Raiffeisen Schweiz neu definieren soll. Der VR-Präsident der Raiffeisenbank Gäu-Bipperamt schaute am Samstag vor 190 Mitgliedern auf die «unerfreulichen Vorkommnisse» im letzten Jahr zurück.

Ungeachtet dessen konnte die Raiffeisenbank Gäu-Bipperamt im vergangenen Jahr den Gewinn um 2,8 Prozent auf 1,11 Millionen Franken steigern. Das liegt daran, dass die Bank bei den Anlagen und den Hypotheken zulegen konnte. Insbesondere der Kommissionsertrag im Wertschriftengeschäft hat eingeschenkt.

«Unsere Diversifikationsstrategie ist erfolgreich», stellte Bankleiter Andreas Furrer fest. Auch das Depotvolumen stieg um 6,4 Prozent auf 86,4 Millionen Franken an. Die Bilanzsumme lag im vergangenen Jahr mit 998,8 Millionen Franken nur knapp unter der Milliardengrenze.

Die Steigerung um 2,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr sei dem guten Zufluss an Kundengeldern und der noch ­immer hohen Nachfrage nach Hypothekarkrediten zu verdanken, so der Bankleiter. 10617 Personen sind Genossenschafter.

Aktuell sind Bauarbeiten in Oensingen im Gang; die dortige Geschäftsstelle wird analog den Standorten Egerkingen und Wiedlisbach umgebaut. (cd)

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