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Betrüger lockte mit Millionen-Erbschaften

Eine 14,5-Milllionen-Erbschaft sollte ein Mann von einer unbekannten Person erben – gegen eine Vorschusszahlung. Der Mann wurde misstrauisch. Zurecht, denn das Angebot kam von einem Betrüger.

Einen unverhofften Geldsegen sollte ein Mann erhalten. Doch die Erbschaft gegen Vorschusszahlung war nur ein betrügerischer Akt.
Einen unverhofften Geldsegen sollte ein Mann erhalten. Doch die Erbschaft gegen Vorschusszahlung war nur ein betrügerischer Akt.
Andreas Blatter

Die Kantonspolizei Bern hat einen mutmasslichen Betrüger gefasst, welcher im Verdacht steht, falsche Erbschaftsversprechen gemacht zu haben. Der Täter wurde am Mittwoch in Roggwil gefasst, wie die Kapo am Dienstag mitteilte.

Am Vortag hatte ein Mann verdächtige E-Mails gemeldet, worin ihm unbekannte Personen eine angebliche Erbschaft von 14,5 Millionen US-Dollar in Aussicht stellten. Dabei forderten sie eine Vorschusszahlung von mehreren tausend Franken für administrative Arbeiten. In der Folge vereinbarte der Mann ein Treffen mit einer Kontaktperson in Roggwil zur Besprechung der Modalitäten.

Gestützt auf die Meldung begaben sich Mitarbeiter der Kantonspolizei Bern zum Zeitpunkt des Treffens vor Ort und konnten schliesslich einen 39-jährigen nigerianischen Staatsbürger anhalten. Der Mann wird wegen versuchtem Betrug angezeigt und wird sich vor der Justiz verantworten müssen.

Die Kantonspolizei Bern ruft in diesem Zusammenhang folgende Präventionstipps in Erinnerung:

  • Seien Sie gegenüber solchen unverhofften Angeboten misstrauisch -
  • insbesondere, wenn sie scheinbar zu schön sind, um wahr zu sein.
  • Löschen Sie E-Mails mit solchen Inhalten oder aber melden Sie diese der
  • Polizei.
  • Leisten Sie keine Bevorschussungen von Gebühren, die aufgrund der
  • Übergabe des Gewinns entstehen. Zahlen Sie grundsätzlich kein Geld an
  • Ihnen unbekannte Personen.

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