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Damit der Spycher weiter wachsen kann

Ein Komplex mit Alterswohnungen am Hofmattenweg in Roggwil erfordert eine Anpassung der Überbauungsordnung. Aktuell läuft die Mitwirkung.

Die Tage des Hauses neben den Alterswohnungen (links) sind angezählt. Die Genossenschaft will hier ­voraussichtlich 2019 einen weiteren Neubau realisieren.
Die Tage des Hauses neben den Alterswohnungen (links) sind angezählt. Die Genossenschaft will hier ­voraussichtlich 2019 einen weiteren Neubau realisieren.
Thomas Peter

Mehr als 30 Wohnungen für Betagte betreibt die Genossenschaft Alterswohnungen bim Spycher heute in Roggwil in unmittelbarer Nähe zum dortigen Altersheim.

Geht es nach dem Willen von ­Genossenschaft und Gemeinde, wird das Angebot in absehbarer Zeit weiter wachsen: Neben dem 2014 fertiggestellten Neubau an der Hofmattstrasse 5 soll nun ein neues Gebäude mit 6 zusätzlichen Alterswohnungen sowie 21 Pflegezimmern entstehen – durch einen Sockelbau direkt mit dem bestehenden Gebäude verbunden.

Gebaut werden solle ab dem zweiten Quartal 2019, sagt Genossenschaftspräsident Markus Meyer. Die Investitionen ins Bauvorhaben würden sich ersten Schätzungen gemäss auf rund 7,5 Millionen Franken belaufen.

Schon letzten Herbst wies die Gemeinde auf entsprechende Pläne der Genossenschaft hin sowie den Umstand, dass diese eine Anpassung der Überbauungsordnung (ÜO) Hofmatten aus dem Jahr 2012 bedingen.

Denn das betroffene Grundstück mit Wohnhaus ist heute der Wohnzone für dreigeschossige Bauten zuge­wiesen, was die Nutzfläche einschränkt. Wie nun dem Erläuterungsbericht zur Mitwirkung zu entnehmen ist, soll der Perimeter der ÜO deshalb auf die zu bebauende Parzelle erweitert werden.

Abstimmung im Dezember

Das neue Gebäude der Genossenschaft soll sich dabei weitgehend am Erscheinungsbild des 2014 eröffneten Baus orientieren: dreigeschossig plus Attikageschoss sowie mit einer horizontalen Holzlattung an den Fassaden.

Eine starke Verkehrszunahme auf dem Hofmattenweg sei durch den Neubau nicht zu erwarten, verweist der Bericht auf die eingeschränkte Mobilität der Bewohner und die angesichts der vorhandenen Synergien geringen Auswirkungen auf den Angestellten- und Besucherverkehr.

Bis zum 14. Februar liegen die Unterlagen zur erweiterten ÜO Hofmatten nun noch in der ­Gemeindeverwaltung zur Einsicht auf – gleichzeitig mit einer Teilrevision der Ortsplanung, die durch die kantonale Verordnung über die Begriffe und Messweisen im Bauwesen sowie die neue eidgenössische Gewässerschutz- und Wasserbaugesetzgebung notwendig wird.

Nach der Bereinigung der Pläne, der Vorprüfung durch den Kanton, einer weiteren Auflage sowie allfälligen Einspracheverhandlungen soll die Gemeindeversammlung am 3. Dezember über die erweiterte ÜO sowie die teilrevidierte Ortsplanung abstimmen.

(khl)

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