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Das bürgerliche Epizentrum der Stadt

Der Bären bestimmt durch seine Lage und Architektur das Stadtbild Langenthals massgeblich mit. Und er spielt als stummer Zeitzeuge eine zentrale Rolle.

Hat bis heute nichts von seiner Eindrücklichkeit verloren: das Traffelet-Zimmer des gleichnamigen Malers im Hotel Bären.
Hat bis heute nichts von seiner Eindrücklichkeit verloren: das Traffelet-Zimmer des gleichnamigen Malers im Hotel Bären.
Marcel Bieri
Auch von näher betrachtet sind die Figuren eindrücklich.
Auch von näher betrachtet sind die Figuren eindrücklich.
Marcel Bieri
Zentral gelegen mit majestätischer Ausstrahlung: Das Hotel Bären heute.
Zentral gelegen mit majestätischer Ausstrahlung: Das Hotel Bären heute.
Marcel Bieri
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Bereits beim Betreten begegnet man Hinweisen auf die weit zurückreichende Geschichte: Über dem Haupteingang prangt das Familienwappen Johannes Dennlers, des Erbauers des Hotels Bären. Nebst seinen Initialen (I.D.) steht dort oben mit 1766 auch die Jahreszahl der Fertigstellung des Gebäudes.

Der Bären taucht in den historischen Quellen der Stadt Langenthal aber bereits 1542 zum ersten Mal auf: Damals befindet er sich noch in einem anderen Gebäude, das abgebrannt sein soll. Knapp fünfzig Jahre später musste eine Bärenwirtin ebenfalls fast den Feuertod sterben: Sie wurde 1591 der Hexerei angeklagt und gefoltert. Hätte die Denunziantin die Klage nicht zurückgezogen, wäre die Wirtin auf dem Scheiterhaufen gelandet.

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