Das Lehrerhaus Seeberg wird verkauft

Seeberg

Es ist beschlossen: Das Seeberger Lehrerhaus wird veräussert. Dem Geschäft erwuchs Opposition.

Das Lehrerhaus in Seeberg wird verkauft.

Das Lehrerhaus in Seeberg wird verkauft.

(Bild: Thomas Peter)

75 von 1190 Stimmberechtigten verfolgten die Gemeindeversammlung. Das Budget wurde einstimmig angenommen. Es schliesst im allgemeinen Haushalt mit einem Defizit von rund 168'000 Franken und im Gesamthaushalt mit einem Defizit von rund 268'000 Franken.

Die Steueranlage bleibt bei 1,65 Einheiten. Auch der Verpflichtungskredit von 125'000 Franken für die Erneuerung der ICT-Infra­struktur der Schule Wynigen-Seeberg wurde einstimmig angenommen. Noch ist offen, ob auch die Gemeindeversammlung Wynigen dem Kredit zustimmt.

Elf Gegenstimmen

Der Beschluss zum Verkauf des Lehrerhauses an der Leinackerstrasse 31 zog elf Gegenstimmen nach sich. Die Veräusserung soll «zu bestmöglichen Konditionen» geschehen. Der Gemeinderat will nicht nur auf einen möglichst ­hohen Verkaufspreis achten, sondern auch auf einen in das Quartier passenden Verwendungszweck.

Bei der Ortsplanungsrevision ist Seeberg noch immer im Gespräch mit dem Amt für Gemeinden und Raumordnung, die Umzonung des Schulhausareals werde aber wohl genehmigt. Die Kredite von Bund und Kanton für das Hochwasserschutzprojekt Mutzbach Riedtwil wurden zugesichert. Man wolle möglichst bald mit dem Bau beginnen, so Gemeinderat Andreas Mühlemann.

Zuletzt wurde das Projekt «Generationen Wohnen Seeberg» vorgestellt: Auf dem Gelände der ehemaligen Schulanlage im Dorf sollen 12 bis 16 Genossenschaftswohnungen gebaut werden. Eine Anwohnerin äusserte Bedenken zum erhöhten Verkehrsaufkommen im Quartier.

sml

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