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Die halben Brötli und der aufgeblähte Fonds

Immer am 26. November erhalten die Wiedlisbacher Kinder das Konradi-Brötli. Das Geld dafür stammt aus dem Schönmann-Fonds, der eine interessante Entstehungsgeschichte hat.

Tobias Bieri präsentiert die Doppelmütschli, die an die Schülerinnen und Schüler in Wiedlisbach verteilt werden. Foto: Marcel Bieri
Tobias Bieri präsentiert die Doppelmütschli, die an die Schülerinnen und Schüler in Wiedlisbach verteilt werden. Foto: Marcel Bieri

Konrad Schönmann starb vor 136 Jahren. Dass man heute noch den Namen eines armen Verdingkindes und späteren Bauernknechtes aus dem vorletzten Jahrhundert kennt, ist äusserst unüblich. Das hat mit seinem letzten Willen zu tun: Er sorgte dafür, dass an seinem Namenstag, dem Konradstag am 26. November, alle Schülerinnen und Schüler von Wiedlisbach ein Brötchen zum Znüni erhalten – eine Tradition, die sich bis heute gehalten hat.

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