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Die türkische One-Woman-Show

Sibel Ünal eröffnet in Langenthal ein Beratungsbüro für ihre Landsleute — weil es das in der Schweiz kaum gibt. Zu ihr sollen aber nicht bloss Türkinnen und Türken kommen.

Julian Perrenoud
Will bei allen möglichen Fragen weiterhelfen: Sibel Ünal in ihrem neuen Büro. Foto: Thomas Peter
Will bei allen möglichen Fragen weiterhelfen: Sibel Ünal in ihrem neuen Büro. Foto: Thomas Peter

Eigentlich kennt sie es ja gar nicht anders: Schon als Kind begleitete Sibel Ünal ihre Eltern und Landsleute zu Arztterminen und Amtsbesuchen, übersetzte Gespräche und wichtige Papiere. Eine Beraterin wider Willen. Doch diese Erlebnisse haben sie genau dorthin gebracht, wo die 42-Jährige heute steht — in ein kleines Büro an der Langenthaler Gaswerkstrasse. Im fünften Stock sind nebenan auch noch das Schweizerische Rote Kreuz, eine Praxis für Logopädie, die Seniorenbrügg oder der Sozialdienst für Flüchtlinge angesiedelt. Multikulti. Das passt zu Ünal, verkörpert sie doch die türkische Kultur einerseits und schweizerische Werte andererseits.

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