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Ein Umbau und ein Umzug

Die Mobiliar will ihre Generalagentur an der Unterstrasse in Herzogenbuchsee umstrukturieren.

Seit 1979 residierte die Mobiliar an der Unterstrasse 8 in Herzogenbuchsee. Quelle: Google Streetview

Vis-à-vis von einem der markantesten Gebäude im Dorf, dem früheren Coop-Hochhaus, steht in Herzogenbuchsee an der Unterstrasse 8 das Mobiliar-Gebäude. Als solches kann es mit gutem Recht bezeichnet werden: Ist doch dort, bereits kurz nach der Fertigstellung 1979, die Versicherung eingezogen. Seither ist es verschiedentlich umgebaut worden, auch die Fassade wurde neu gemacht.

Beim Baugesuch, das derzeit öffentlich aufliegt, geht es nun aber um das Innenleben des Gebäudes. Den Anstoss für das Projekt lieferte die Schweizerische Mobiliar gleich selbst: «Wir wollen unseren Auftritt neu gestalten», sagt Projektleiter René Morgenthaler. Weshalb man das Gespräch mit dem Grundeigentümer, der Treuhand Gerber + Co AG aus Herzogenbuchsee, gesucht und um einen Umbau gebeten habe.

Für 664'0000 Franken

Und so gehts: Die mittlerweile im Erdgeschoss frei gewordene Ladenfläche neben der Mobiliar soll künftig ebenfalls als Bürofläche genutzt werden. Sodass im Parterre durch mehrere Umbauarbeiten ein einziger grosser Geschäftsraum entsteht, in den danach die Mobiliar einziehen kann.

Die Versicherung erhält dort für ihr Geschäft einen neuen Eingangsbereich. Nach dem Umzug wird sie im Obergeschoss, das sie aktuell noch komplett belegt, nur noch rund zwei Drittel der Fläche beanspruchen. In den anderen Räumlichkeiten, so der Plan der Grundeigentümerin, könnte später zusätzlicher Wohnraum entstehen.

Im Grunde genommen gehe es also um einen Abtausch, sagt Rudolf Gerber von der Treuhand Gerber. Viel zusätzliche Fläche werde die Mobiliar dadurch nicht gewinnen. Trotzdem kommt ihr der Umbau entgegen: «Wir können so künftig unsere Kunden im Erdgeschoss besser bedienen», sagt René Morgenthaler.

Und auch die internen Arbeitsabläufe würden optimiert. Vor allem würden die Räumlichkeiten im Obergeschoss nicht mehr wie bisher über das separate Treppenhaus, sondern neu über eine interne Verbindung zugänglich sein. Was den Betrieb ebenfalls vereinfache. «Für uns ist diese Lösung daher ideal», so Morgenthaler.

Auch weil die Versicherung ihren Auftritt in Herzogenbuchsee von aussen wie von innen jenem der Agentur in Niederbipp anpassen möchte. In der Gemeinde am Jurasüdfuss hatte die Mobiliar Ende 2017 neue Räumlichkeiten beziehen können. Helfen sollen dabei auch neue Fahnen und eine Leuchtsäule mit dem Schriftzug der Versicherung.

Die Umbauarbeiten werden vermutlich im Mai beginnen und kommenden Herbst abgeschlossen sein. Die Kosten, die sich die Treuhand Gerber + Co AG und die Mobiliar zu ungefähr je 50 Prozent teilen, belaufen sich auf rund 664'000 Franken.

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