Entlastung von extern

Aarwangen

Nach zwei Ausfällen beim Sozialdienst Aarwangen werden Abklärungsaufträge der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde vorübergehend auswärts vergeben.

Der Regionale Sozialdienst in Aarwangen: KESB-Abklärungsanträge werden bis Ende Juni nicht mehr hier bearbeitet.

Der Regionale Sozialdienst in Aarwangen: KESB-Abklärungsanträge werden bis Ende Juni nicht mehr hier bearbeitet.

(Bild: Thomas Peter)

Kathrin Holzer

Nein, von einer Kündigungswelle ist der Regionale Sozialdienst Aarwangen dann doch nicht heimgesucht worden. Bei «den Kündigungen der Sozialarbeiter», über die der Gemeinderat auf seiner Website informiert, handle es sich konkret um eine, stellt Gemeindeverwalterin Gerda Graber auf Anfrage klar: Eine Sozialarbeiterin habe sich entschlossen, nach ihrem gegenwärtigen Mutterschaftsurlaub nicht mehr zurückzukehren.

Hinzu komme ein krankheitsbedingter Ausfall eines weiteren Sozialarbeiters. Entscheidend sei, dass es sich in einem Fall um eine Person handle, die auf Abklärungsaufträge der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde spezialisiert gewesen sei. Die Abklärungen in einem sehr umfangreichen Gebiet müssen jeweils innerhalb bestimmter Fristen bearbeitet werden.

Um der Aufgabe trotz den beiden Ausfällen fristgerecht nachzukommen, hat der Gemeinderat entschieden, entsprechende Aufträge bis Ende Juni auch extern zu vergeben.

Nicht vorhersehbar

Der dafür bewilligte Nachkredit von 58'000 Franken werde dabei nicht zwingend ausgeschöpft, sagt die Gemeindeverwalterin Gerda Graber. Bezahlt werde letztlich nur für tatsächlich extern vergebene Abklärungsaufträge. Deren Zahl sei nicht vorhersehbar.

Auch gehe der Gemeinderat davon aus, die durch die Kündigung frei gewordene Stelle bald wieder besetzen zu können, erklärt die Gemeindeverwalterin. Bereits sei die Auswertung der eingegangenen Bewerbungen im Gang.

Beim Regionalen Sozialdienst Aarwangen, dem auch die Gemeinden Thunstetten Bützberg, Wynau, Bannwil und Schwarzhäusern angehören, sind derzeit 18 Personen mit insgesamt 1570 Stellenprozent beschäftigt.

Berner Zeitung

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