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Grundsatzentscheid fällt an den Urnen

Im ­September 2017 stimmen die Gemeinden im Oberaargau Nord über eine Fusion ab. Damit ein Vertrag ausgearbeitet wird, müsste die neue Grossgemeinde wenigstens 11'000 Einwohner zählen.

Die Gemeinden im Oberaargau Nord stimmen im September 2017 über eine Fusion ab.
Die Gemeinden im Oberaargau Nord stimmen im September 2017 über eine Fusion ab.
Keystone

Würden sich die elf Dörfer und Städtchen der Subregion Oberaargau Nord im Herbst 2017 geschlossen hinter die Grossfusion stellen, wäre die neue Gemeinde nur knapp hinter Langenthal die zweitgrösste im ganzen Verwaltungskreis.

Wie die interkommunale Arbeitsgruppe gestern mitteilte, würde man sich aber auch mit einem etwas kleineren Gebilde zufriedengeben: «Die Gruppe hat entschieden, dass die Fusionsabklärungen nach dem Grundsatzentscheid weitergeführt werden und ein Fusionsvertrag ausgearbeitet wird, sofern die Anzahl Einwohnerinnen und Einwohner der im Grundsatz zur Fusion stimmenden Gemeinden mindestens 11'000 beträgt.»

Hoffen auf höhere Beteiligung

Heisst: Die Zustimmung von Niederbipp als mit gut 4700 Einwohnern grösster Gemeinde der Subregion ist zwingend. Allein beim Verzicht von Wangen an der Aare indes wäre eine Fusion weiterhin denkbar – selbst wenn mit dem Aarestädtchen auch die ebenfalls südlich der Aare gelegenen Gemeinden Wangenried und Walliswil-Wangen verzichten würden. Dies zumindest der Stand nach aktuellen Einwohnerzahlen.

Ursprünglich sollte der Grundsatzentscheid zur Grossfusion bereits im Rahmen der Gemeindeversammlungen vom nächsten Juni fallen. Wie die Arbeitsgruppe informiert, soll der Entscheid nun aber am 24. September 2017 an den Urnen fallen. «Die Ar­beits­gruppe erhofft sich dadurch eine höhere Beteiligung der Stimmbevölkerung am Entscheid.»

Mitreden können soll die Bevölkerung aber bereits vor der Abstimmung. Nachdem die Arbeiten der Gruppe in den Teilprojekten Ende Jahr abgeschlossen und die entsprechenden ­Abklärungen in einem Grundlagenbericht zusammengeführt worden sind, wird es im März zur öffentlichen Mitwirkung kommen. Teil der Mitwirkung werden auch drei Informationsveranstaltungen sein.

Haudenschild bleibt

Peter Haudenschild, dessen Amtszeit als Gemeindepräsident von Niederbipp Ende Jahr endet, wird der Arbeitsgruppe auch weiterhin als Co-Präsident mit dem Wanger Gemeindeoberhaupt Fritz Scheidegger vorstehen. Er werde in der Projektleitung insbesondere die Interessen des Gesamtperimeters vertreten, heisst es im Schreiben.

BZ/pd/khl

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