Zum Hauptinhalt springen

Hier kommt eine Tanne angeflogen

Der Sturm Burglind hat letzten Monat auch entlang der Önz gewütet und zahlreiche Bäume gefällt. Nun sind die Stämme abgeholt worden – per Lufttransport.

jpw
Nicht jeden Tag sieht Waldarbeit so spektakulär aus.<br><i>Video: Thomas Peter</i>

In der Schweiz hinterliess Anfang Januar das Sturmtief Burglind eine Schneise der Verwüstung, auch in Herzogenbuchsee. Genauer gesagt im Ortsteil Oberönz, nahe der Önz, sind zehn Bäume zu Boden gekracht. Weitere zehn fielen auch im nahen Quartier um und blieben zwischen den Häusern von privaten Grundeigentümern stecken.

Am Mittwochmorgen nun hat die Burgergemeinde die Fichten, Weiden, Föhren und Erlen abholen lassen. Nicht mit Kran und Lastwagen, sondern gleich per Helikopter. «Das ist zwar eine eher teure Variante», sagt Revierförster Hansueli Eugster. Aber anders wäre der Transport kaum möglich gewesen, ist dieser Bereich der Önz doch sumpfig. In seiner 30-jährigen Karriere hatte Eugster bisher erst einmal die Hilfe von oben angefordert.

Schreddern für die Heizung

Eine Stunde und fünfzehn Minuten dauerte die Flugzeit. Die Firma Rotex Helicopter AG flog die Bäume 300 Meter westlich auf eine Wiese neben der Quartierstrasse. Zehn Angestellte von Rotex standen im Einsatz, unter anderem auch Baumkletterspezialisten. Von der Burgergemeinde waren zwei Forstwarte und ein Lehrling vor Ort. Einige Bäume mussten die Spezialisten in drei Etappen abschneiden und nacheinander ausfliegen.

Nächsten Montag will Förster Eugster die massiven Stämme mit einem Grosshäcksler schreddern lassen. Die Holzstücke sollen danach für die Heizung des Schwimmbades und zwei Schulen verwendet werden. Energie aus der Region. Quasi.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch