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«Ich verkleide mich als mich selber»

Die Fasnachtsgesellschaft spannt Ex-Miss Stéphanie Berger für ihren Paradeanlass ein. Die Komödiantin ist offensichtlich gut vorbereitet.

«Mit Fasnacht habe ich nichts am Hut, das muss ich hier zugeben», so die Moderatorin Stéphanie Berger.
«Mit Fasnacht habe ich nichts am Hut, das muss ich hier zugeben», so die Moderatorin Stéphanie Berger.
Manuela Matt

Stéphanie Berger, sind Sie gerne Zugpferd?Stéphanie Berger:Ich weiss nicht, ob das ein Status ist, den man als Person in der Öffentlichkeit mit sich bringt. Ehrlich gesagt setzt mich das einerseits unter Druck, wenn ich als Star verkauft werde. Andererseits ist mir nicht klar, was die Auswirkungen dieser Funktion sind.

Sucht man nach Ihrem Namen im Zusammenhang mit dem Begriff Fasnacht, so begegnet man Artikeln mit Monika ­Fasnacht. Sind Sie denn eine Fasnächtliche?Ich habe nichts am Hut mit Fasnacht, das muss ich hier zugeben. Die LFG (Langenthaler Fasnachtsgescllschaft) hat mich nicht engagiert deswegen, sondern weil ich den Anlass auf humorvolle Art moderieren werde. Meine Kernkompetenz! Fasnachtsveranstaltungen habe ich früher auch schon moderiert, aber nicht immer mit Publikum, das mir entsprochen hat. Das Ziel des Abends muss klar definiert sein: beste Unterhaltung für alle!

Sie kennen das Setting?Der Gönnerabend ist Neuland für mich, aber ich freue mich immer sehr auf Neues. Ich habe mich intensiv mit der Moderation beschäftigt, aber setze stark auf Spontaneität. Das ist eine ganz grosse Stärke von mir, mit dem Publikum bin ich sehr gerne interaktiv unterwegs. Das liebe ich am meisten.

Einen Bezug zur fünften Jahreszeit werden Sie sicher haben.Ich lebe Fasnacht jedes Mal, wenn ich auf der Bühne bin. Das ist mein Beruf. Ich verkleide in solchen Momenten mich als mich selber.

Morgen Abend erwartet Sie die geballte Ladung Guggenmusik. Mögen Sie die?Die finde ich grossartig, Schnitzelbänke ebenso. Schön, Kreativität auf diese Art und Weise erleben zu dürfen. Die Selbstironie dabei gefällt mir speziell gut.

Darin liegt die Schnittmenge von Ihrem Auftritt während und der Fasnacht an sich.Absolut. Generell, finde ich, ist eine selbstironische keine schlechte Art, durchs Leben zu gehen.

Ihre Erwartungen?Ich komme nie mit Erwartungen, ausser mit denen an mein Können. Ich gebe immer mein Bestes! Bedenken, dass das nicht funktionieren könnte, habe ich keine nach 23 Jahren Berufserfahrung. Es gab noch nie eine Situation, in der ich nicht mehr souverän reagieren konnte.

Sie touren mit Ihrem Programm «No Stress, No Fun». Das könnte fast ein Fasnachtsmotto sein.Dem Stress des Alltags entfliehen, darum geht es. Und darum, Spass zu haben. Für die Fasnacht eine Grundvoraussetzung. Und generell im Leben!

«Mir touche ab» ist nicht das Motto von Postchefin Susanne Ruoff, sondern......ganz klar: das Motto der Langenthaler Fasnacht.

«Clanum mystericum» hören Sie nicht aus dem Mund eines Gynäkologen, sondern ......einer Langenthaler Schnitzelbankgruppe. Das sind drei Geschwister, eine Viererfrauengruppe, die heuer «Chatzengejammer» macht. Da freue ich mich sehr darauf.

Gefischt wird in Langenthal zur Eröffnung der fünften Jahreszeit nicht im Fluss, sondern...Da muss ich passen.

«No Stress, No Fun»am 23. und 24. Februar, Käfigturm Bern, 20 Uhr.

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