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Kein Zutritt zur Rutsche

Es tut sich was beim Tierpark. Die Stadt lässt am Hinterberg Bodenproben entnehmen, der Spielplatz bleibt deshalb geschlossen.

Der Spielplatz Tierpark befindet sich auf den bleiverseuchten Böden der ehemaligen Schiessanlage.
Der Spielplatz Tierpark befindet sich auf den bleiverseuchten Böden der ehemaligen Schiessanlage.
Marcel Bieri

Was gibt es Schöneres, als an einem prächtigen Herbsttag im Langenthaler Tierpark flanieren zu gehen und einen Abstecher zum nahen Spielplatz am Hinterberg zu machen? Vom nächsten Montag, 1. Oktober, bis Donnerstag, 4. Oktober, ist Letzteres allerdings nicht möglich, denn dann dürfen keine Besucher den Spielplatz betreten.

Grund dafür seien «weitere, unerlässliche Analysen des Untergrundes im Bereich des ehemaligen Kugelfangs», heisst es in einer Mitteilung des Gemeinderats. Diese Abklärung verlangt das kantonale Amt für Wasser und Abfall, um das Ausmass der Belastung präziser abschätzen zu können.

Es sollen Baggerschlitze ausgehoben und Bodenproben entnommen werden. Mit diesen Grundlagen kann dann ein Fachbüro ein Sanierungskonzept für den Kugelfang erstellen.

Erst fehlte das Geld

Der in die Jahre gekommene Spielplatz Tierpark mit den bleiverseuchten Böden der ehemaligen Schiessanlage ist schon seit langem ein Thema in der Lokalpolitik. Bereits 2012 war in einem Konzept vorgesehen, den Spielplatz neu zu gestalten. Die Kosten dafür schätzte das Stadtbauamt auf circa 250 000 Franken.

Dass gleichzeitig auch der Kugelfang am Hinterberg saniert werden muss, war auch lange klar. Zu Beginn fehlte allerdings das nötige Geld dafür, das nun durch kantonale Abfallgebühren fliessen soll.

Letztes Jahr reichte Stadtrat Daniel Steiner-Brütsch (EVP) eine Motion ein, um die Sanierung voranzutreiben. Er bezeichnete das Thema als ein «Trauerspiel in mehreren Akten». In der Folge ­beauftragte der Stadtrat den Gemeinderat, so bald wie möglich Vorlagen zu erarbeiten. Der Kugelfang muss bis spätestens zum Jahr 2024 saniert sein.

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