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Nun fliesst das Geld

Die regionale Arbeitsgruppe Sport unterstützt zwei junge Talente: Eine Einzelsportlerin und eine Mannschaft.

Die Skifahrerin Daria Zurlinden aus Niederbipp wird gefördert.
Die Skifahrerin Daria Zurlinden aus Niederbipp wird gefördert.
Olaf Nörrenberg

Die Zusammenarbeit zwischen dem Donnerstag-Club, dem Huttwiler Club 88 und der regionalen Arbeitsgruppe Sport trägt erste Früchte: Neu dürfen Skifahrerin Daria Zurlinden sowie die Juniorinnen des Handballvereins Herzogenbuchsee auf finanzielle Unterstützung zählen.

Die 14-jährige Niederbipperin erhält 1000 Franken jährlich, und das drei Jahre lang. Die Buchserinnen werden mit 3000 Franken ebenso lange unterstützt. «Wir halten Augen und Ohren offen für weitere Vorschläge», so Fritz Aebi, Präsident der Arbeitsgruppe Sport.

Das Reglement für das Oberaargauer Nachwuchslabel ist im Sommer verabschiedet worden, wie Aebi am 5. Sportforum informierte. Es sieht vor, junge Talente im Alter zwischen 14 und 20 Jahren finanziell unter die Arme zu greifen. Fritz Aebi betonte indes, dass für das Förderprogramm nur junge Sportlerinnen und Sportler mit einem gewissen Niveau infrage kämen. So werde sichergestellt, dass das Geld am richtigen Ort investiert werde.

Solidarität soll spielen

«Infrastruktur ist kommunal – die Nutzung aber regional.» Unter dem Titel stellte Redner Rainer Gilg, Geschäftsführer der BPM Sports GmbH, ein Finanzierungskonzept für Sportstätten vor. Er zeigte auf, dass die Standortgemeinden, etwa jene eines Hallenbades, im Verhältnis häufig zu hohe Kosten tragen müssten. Komme doch der Grossteil der Nutzer oftmals aus den umliegenden Orten.

Bei einem laufenden Projekt in der Ostschweiz soll dem nun Rechnung getragen werden. Alle Gemeinden der Region sollen sich dort an den Kosten eines Schwimmbads beteiligen. Derzeit werden die Wohngemeinden der Badegäste erhoben. «Die Bewohner aus Ortschaften, die sich nicht an der Finanzierung beteiligen, müssen dann mehr Eintritt bezahlen», führte Gilg aus.

So soll eine Drohkulisse geschaffen werden, um die Gemeinden doch noch vom Eintritt in den Verbund überzeugen zu können. «Mit einer anfänglichen Unzufriedenheit muss man rechnen, letztlich steckt aber die Solidarität dahinter.» Er hoffe, dass auch im Oberaargau weitergedacht werde, so Rainer Gilg. Denn: «Nur mit einer überregionalen Trägerschaft ist es möglich, sportliche Infrastruktur zu sichern und zu entwickeln.»

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