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Schlagende Argumente

Ein Mann aus Aarwangen bestellte online eine Waffe. Vor Gericht versicherte er jedoch, er habe nicht gewusst, dass es sich um illegale Ware gehandelt habe.

Zur Verhandlung samt Urteil kam es beim Regionalgericht gar nicht erst. Foto: Manuela Matt

Zur Verhandlung samt Urteil kam es beim Regionalgericht gar nicht erst. Foto: Manuela Matt

Johannes Hofstetter

Im Internet werden auch verbotene Dinge zum Kauf angeboten: Mit dieser Erkenntnis verliess ein 31-jähriger Bosnier aus Aarwangen den Saal 8 des Regionalgerichts Emmental-Oberaargau, nur 15 Minuten nachdem er ihn betreten hatte.

In der Burgdorfer Neumatt antraben musste er, weil er mit einem Strafbefehl der Staatsanwaltschaft nicht einverstanden war. Die Anklagebehörde hatte ihn wegen Widerhandlungen gegen das Waffengesetz zu einer bedingten Geldstrafe von 700 Franken und einer Busse verurteilt und ihm darüberhinaus die Gebühren von 500 Franken auferlegt. Über eine Onlineplattform wollte sich der Mann ein Paket aus China in die Schweiz liefern lassen, in dem sich nebst anderem auch ein Teleskop-Schlagstock befand. Im Flughafen Zürich wurde die Ware beschlagnahmt.

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