Zum Hauptinhalt springen

Wie soll es weitergehen?

Der Gemeinderat kündigt eine Grundsatzdiskussion über die Zukunft der Jahrmärkte aufs Jahr 2021 an. Vorerst sichert er die Finan­zierung.

Jürg Rettenmund
Vorerst gibt es den Markt noch.
Vorerst gibt es den Markt noch.
Thomas Peter

De Verkehrsverein Pro Regio – Initiant und Organisator der Huttwiler Themenmärkte – wird auch in Zukunft die Jahrmärkte organisieren. Das Referendum gegen dieses Gemeinderatsgeschäft wurde nicht ergriffen.

Der Verkehrsverein erhält deshalb künftig 26'000 Franken pro Jahr für Organisation und Durchführung, Massnahmen zum Attraktivermachen und Werbung des Marktes.Der Leistungsvertrag wird gemäss Mitteilung des Gemeinderates definitiv abgeschlossen, kann jedoch von beiden Seiten unter Einhaltung einer Frist von sechs Monaten jeweils aufs Jahresende gekündigt werden.

In seiner Mitteilung hält der Gemeinderat zusätzlich fest: Die Jahrmärkte seien zwar der letzte Überrest des Huttwiler Stadtrechts, deshalb jedoch nicht unbestritten. Insbesondere der Detailhandel klage über Umsatzeinbussen, weil die Ladenlokale an Markttagen nur eingeschränkt zugänglich seien.

Die Grundsatzfrage, ob Huttwil noch Jahrmärkte durchführen soll, will der Gemeinderat im Rahmen der nächsten Gesamtrevision des Organisationsreglements klären. Diese hat er im Februar angestossen.

Nach Zeitplan soll sie spätestens auf die Legislatur wirksam werden, die am 1. Januar 2021 beginnt. Auf dann, so der Gemeinderat, werde also auch entschieden, ob mit der Tradition der Huttwiler Jahrmärkte gebrochen werden soll.

Dieser Artikel wurde automatisch auf unsere Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch