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Wo einst vier Burgen thronten

Hoch über Niederbipp ragt die imposante Felskette Lehnflue. Bis ins späte Mittelalter befanden sich dort gleich mehrere stattliche Festungen, die vorderste gehört zu Bipp. Eine Spurensuche.

Vom Dorf aus ist von den Erlinsburgen nichts mehr zu erkennen. Die vier stolzen Bauten auf der Lehnflue (im Bild zwei Standorte) sind im Laufe der Zeit zerfallen.
Vom Dorf aus ist von den Erlinsburgen nichts mehr zu erkennen. Die vier stolzen Bauten auf der Lehnflue (im Bild zwei Standorte) sind im Laufe der Zeit zerfallen.
Olaf Nörrenberg
Ruinen und Funde aus Grabungen zeugen vom früheren Leben auf der Lehnflue.
Ruinen und Funde aus Grabungen zeugen vom früheren Leben auf der Lehnflue.
Walter Pfäffli
Vermutlich bestand das Burggebäude im Schutze der mächtigen Schildmauer aus Holz und konnte so die Zeit nicht überdauern.
Vermutlich bestand das Burggebäude im Schutze der mächtigen Schildmauer aus Holz und konnte so die Zeit nicht überdauern.
Walter Pfäffli
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Die Bipperinnen und Bipper sind stolz auf ihre Erlinsburg, so viel steht fest. So wurde gar die Schwingarena am Oberaargauischen Schwingfest nach der Burgruine benannt. Der Fels wurde zu diesem Anlass mit ei­ner Schweizer Fahne geschmückt, wie das sonst nur am Nationalfeiertag der Fall ist.

Natürlich, die stattliche Lehnflue allein ist ein wahrer Augenschmaus – kaum vorstellbar, wie eindrücklich die Jurakette mitsamt vier Burganlagen ausgesehen haben muss. Heute zeugen nur noch einzelne Steine und Mauern von den mittelalterlichen Festungen. Dank eines Artikels im Jahrbuch des Oberaargaus 2007 sowie einer Publikation der Gemeinde Oensingen lässt sich trotzdem auch heute noch in die Zeit der Burgherren eintauchen.

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