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13,7 Grad Körpertemperatur überlebt

An der 9. Tagung der Bergrettungsmediziner und dem 5. Symposium für Unterkühlung ging es um Lawinenopfer und die Rettung von verunfallten Basejumpern. Eine schwedische Ärztin erzählte von ihrem klinischen Tod durch Unterkühlung.

Eindrückliche Geschichte: Anna Bågenholm erzählte an der Bergmedizinertagung von ihrem Skiunfall. Die Schwedin überlebte eine Hypothermie mit einer Körpertemperatur von 13,7 Grad ohne Schäden. Es ist die stärkste je registrierte Unterkühlung, die ein Mensch je überlebt hat.
Eindrückliche Geschichte: Anna Bågenholm erzählte an der Bergmedizinertagung von ihrem Skiunfall. Die Schwedin überlebte eine Hypothermie mit einer Körpertemperatur von 13,7 Grad ohne Schäden. Es ist die stärkste je registrierte Unterkühlung, die ein Mensch je überlebt hat.
Bruno Petroni
Erfolgreiche Tagung: SGGM-Gründungspräsident Bruno Durrer, seit 1980 Rettungsarzt in Lauterbrunnen, mit der heutigen Präsidentin Corinna Schön.
Erfolgreiche Tagung: SGGM-Gründungspräsident Bruno Durrer, seit 1980 Rettungsarzt in Lauterbrunnen, mit der heutigen Präsidentin Corinna Schön.
Bruno Petroni
In der Kälte zählt jede Minute. Deshalb üben Bergretter die rasche Bergung von Lawinenopfern regelmässig, wie hier oberhalb von Mürren.
In der Kälte zählt jede Minute. Deshalb üben Bergretter die rasche Bergung von Lawinenopfern regelmässig, wie hier oberhalb von Mürren.
Bruno Petroni
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Eigentlich müsste sie seit dem 20. Mai 1999 tot sein, die Anna ­Bågenholm. Tot durch Unterkühlung, nachdem sie durch eine einstürzende Eisdecke gefallen und 80 Minuten kopfvoran in einem eisigen Bergbach in der Nähe von Narvik stecken geblieben war.

Klinisch tot wurde die in Fels, Eis und Wasser eingeschlossene Schwedin schliesslich von einer Rettungsmannschaft geborgen und per Helikopter ins Spital von Tromsø gebracht.

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