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300 Badewannen pro Sekunde

Der Ausbruch des Favergesees geschah so heftig, wie noch nie – innerhalb weniger Stunden liefen zwei Millionen Kubikmeter Wasser aus. Überschwemmungen und Schäden waren die Folge.

Alles, was in Parterre und Keller stand, ist zerstört: Bernhard und Christina Jeanneret vor ihrem durch den Gletschersee-Ausbruch arg beeinträchtigten Haus.
Alles, was in Parterre und Keller stand, ist zerstört: Bernhard und Christina Jeanneret vor ihrem durch den Gletschersee-Ausbruch arg beeinträchtigten Haus.
Bruno Petroni
Hier beim Klöpflisbergsteg trat die Simme über die Ufer auf die Wiesen. Zwei Tage später ist klar: Das Schadenausmass dürfte mehrere Millionen Franken betragen.
Hier beim Klöpflisbergsteg trat die Simme über die Ufer auf die Wiesen. Zwei Tage später ist klar: Das Schadenausmass dürfte mehrere Millionen Franken betragen.
Bruno Petroni
28 Kubikmeter Wasser kann die Simme bei normalen Abflussmengen «schlucken». Am Freitag seien aber rund 50 Kubik gemessen worden, so Gemeindepräsident René Müller.
28 Kubikmeter Wasser kann die Simme bei normalen Abflussmengen «schlucken». Am Freitag seien aber rund 50 Kubik gemessen worden, so Gemeindepräsident René Müller.
Keystone/Patrick Huerlimann
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Drei Jahre lang war es still um die drei Seen auf dem Plaine-Morte-Gletscher; bis sich am Freitagabend mal wieder der Favergesee entleerte – und wie: Mit einem Abflussvolumen von rund 60 Kubikmetern Wasser pro Sekunde – das entspricht der Füllmenge von 300 Badewannen durchschnittlicher Grösse – schossen die Fluten durch den hochgehenden Trübbach ins Tal hinab. Die Verantwortlichen konnten gar Abflussspitzenwerte von 97 Kubikmetern messen.

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