Erfolgreiches Jahr für die Bergbahnen

Hasliberg

Die Bergbahnen Meiringen Hasliberg AG schrieben 2017 einen Jahresgewinn von 1,25 Millionen Franken. Die Verkehrserträge stiegen sowohl im ­Sommer- wie im Winterhalbjahr.

Starke Männer unter sich nach der GV der Bergbahnen Meiringen-Hasliberg (v.l.): Harry Knüsel (Schwingerkönig 1986), Hanspeter Wenger (VR-Präsident BMH) und Matthias Glarner (Schwingerkönig 2016).

(Bild: Beat Jordi)

«Dank dem frühen Wintereinbruch sowie den zahlreichen Neuerungen und Anpassungen konnten wir mit vereinten Kräften ein sehr gutes Resultat erzielen,» gab Verwaltungsratspräsident Hanspeter Wenger mit Blick auf den Jahresgewinn von 1,25 Millionen Franken am vergangenen Freitagabend im Hasliberg Congress bekannt.

Skirennzentrum wird genutzt

Als Hauptaufgabe 2017 bezeichnete Wenger die Integration der fünf Gastronomiebetriebe in die Organisation der Bergbahnen Meiringen-Hasliberg AG (BMH). Firmen wie Vereine können ihre Anlässe neu über einen Ansprechpartner abwickeln und von einer Rundumbetreuung profitieren.

Das Gruppengeschäft soll auch 2018 gefördert werden. Mit mehreren Messeauftritten, unter anderem mit einer Präsentation am Hauptbahnhof Zürich, konnten sich die BMH vorstellen und neue Gäste ansprechen. Zum Bekanntheitsgrad wesentlich beigetragen hat das Skirennzentrum (SRZ) am ­Hinter-Tschuggi mit seinen zahl­reichen Skirennsportaktivitäten.

«An 123 Betriebstagen wurde die Anlage von Nationalmannschaften, Sportorganisationen oder Firmen benutzt. Höhepunkte waren die Auftritte mehrerer Olympiamedaillengewinner anlässlich der FIS-Rennen und der Schweizer Meisterschaften», fasste Reto Schläppi, Leiter des RSZ, zusammen.

Top-4-Skipass wird fortgesetzt

Mit dem Top-4-Skipass haben die Destinationen Gstaad, Adelboden-Lenk, Jungfrau-Region und Meiringen-Hasliberg einen Hit lanciert. Über 36'000 Skipässe wurden verkauft und brachten viele neue Gäste auch an den Hasliberg.

Das Angebot, im Vorverkauf für 666 Franken für Erwachsene, soll auch im laufenden Jahr wieder angeboten werden, gaben die BMH bekannt. Weitere Ak­tionen wie beispielsweise das ­20-Jahr-Jubiläum von «Zwerg Muggestutz», das Nationalfeiertagsprogramm oder die Abendfahrten haben die Frequenzen im Sommerhalbjahr gesteigert.

Eigenkapital gestärkt

Finanzleiter Christian von Bergen sprach bei der Präsentation der Zahlen von einem Übergangsjahr. Wegen der Integration der Gastronomiebetriebe per 1. Mai 2017 ist die Erfolgsrechnung 2017 nicht direkt mit dem Vorjahr zu vergleichen.

Erfreulich ist die Steigerung der Verkehrserträge sowohl im Sommer wie im Winter um 5,7 Prozent. Der Betriebsertrag vor Abschreibungen und Steuern wurde mit 3,7 Millionen Franken (+14 Prozent) ausgewiesen.

Die Abschreibungen und Wertberichtigungen erhöhten sich einmalig infolge der Integration der Gastrobetriebe auf annähernd 2 Millionen Franken. Unter dem Strich blieb ein Jahresgewinn von 1,25 Millionen Franken, der dem Eigenkapital, das per Ende 2017 21,7 Millionen Franken betrug, zugewiesen.

Ab Samstag, 16. Juni, starten die BMH in die Sommersaison 2018 und transportieren ihre Gäste wieder auf die Käserstatt und die Planplatte.

Berner Oberländer

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