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Am Tatort des Spiezer Doppelmords ist ein Neubau geplant

Spiez

An der Bahnhofstrasse 47 in Spiez ist der Bau eines Mehrfamilienhauses geplant. Das 86-jährige Haus, in welchem sich 2013 ein Kapitalverbrechen ereignet hat, wird dafür abgerissen.

Einst Ärztevilla und Kinderheim, bald wohl Geschichte: Die Bauprofile zeugen davon, dass auf der rund 1350 Quadratmeter grossen Parzelle an der Spiezer Bahnhofstrasse 47 etwas Neues entstehen soll.

Einst Ärztevilla und Kinderheim, bald wohl Geschichte: Die Bauprofile zeugen davon, dass auf der rund 1350 Quadratmeter grossen Parzelle an der Spiezer Bahnhofstrasse 47 etwas Neues entstehen soll.

(Bild: Jürg Spielmann)

Jürg Spielmann

Bauprofile ragen unweit der Niesenbrücke in die Höhe. Die Bevölkerung fragt sich, was anstelle der früheren Ärztevilla, in der zuletzt ein Kinderheim betrieben wurde und wo sich vor über sechs Jahren der Spiezer Doppelmord ereignet hat, geplant ist. Antworten dazu liefern Unterlagen, die noch bis zum 2. September bei der Spiezer Abteilung Bau öffentlich aufliegen. Den Baugesuchsakten ist zu entnehmen, dass die bestehende Liegenschaft an der Bahnhofstrasse 47 abgebrochen werden soll. Und dass auf der rund 1350 Quadratmeter grossen Parzelle der Neubau eines stattlichen Mehrfamilienhauses mit elf Wohnungen und einer Einstellhalle mit zwölf Abstellplätzen vorgesehen ist.

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