Ammann und Rubin eröffneten die Beef.ch

Diemtigtal

Regierungsrat Christoph Ammann und OK-Präsident Christian Rubin eröffneten im Diemtigtal die Beef.ch. Sie soll die «naturnahe Produktion von Rindfleisch aus Mutterkuhhaltung» aufzeigen.

Regierungsrat Christoph Ammann freut sich an der weidenden Mutterkuh auf Schwarzenalp.

Regierungsrat Christoph Ammann freut sich an der weidenden Mutterkuh auf Schwarzenalp.

(Bild: André Dähler)

Bis am Sonntag dreht sich auf Alp ­Nüegg am Wiriehorn alles um Mutterkühe und ihre Kälber. Regierungsrat Christoph Ammann und der frühere Frutiger Regierungsstatthalter und OK-Präsident Christian Rubin eröffneten bei prächtigen Wetter den Anlass Beef.ch.

Tourismus und Alpwirtschaft, das sind zwei Disziplinen, die in der Ferienregion Berner Oberland untrennbar miteinander verbunden und aufeinander angewiesen sind. Während die Tourismusorganisationen darum bemüht sind, Gäste in die Region zu holen, besorgen die Landwirte die Pflege der Ferienlandschaft. Die Gäste wiederum konsumieren die von der Landwirtschaft hergestellten Produkte.

Nutzen der Alpwirtschaft

Der Verein Beef.ch setzt sich zum Ziel, den Besuchern eine natur­nahe Produktion von Rindfleisch aus der Mutterkuhhaltung auf­zuzeigen. Bereits seit 1996 werden zu diesem Zweck die Beef.ch – Genuss- und Erlebnisanlässe rund ums Rind – mehrmals jährlich an verschiedenen Austragungsorten durchgeführt.

Christian Rubin, OK-Präsident der Beef im Diemtigtal, begrüsste die zahlreichen Gäste. Er betonte den Nutzen der Alpwirtschaft und stellte fest, dass es ohne die Tierhaltung auf den Alpen keine offene Landwirtschaft gäbe.

Mit den Worten: «Wer schliesslich die Produkte der Alpwirtschaft, Alpkäse und Natura-Beef-Rindfleisch, geniesst, kann mit Sicherheit auf der Seite der Gesundheitskosten sparen», verwies er auf die natürliche Produktionsweise in der Alpwirtschaft.

In der Stadt hoch im Kurs

Volkswirtschaftsdirektor Christoph Ammann überbrachte die Grüsse der Berner Regierung und hob die Bedeutung des Naturparks Diemtigtal hervor. «Lokale und regionale Produkte, wie sie im Diemtigtal produziert werden, sind gerade bei der städtischen Bevölkerung hoch im Kurs.»

«Lokale und regionale Produkte, wie sie im Diemtigtal produziert werden, sind gerade bei der städtischen Bevölkerung hoch im Kurs.»Christoph Ammann, Regierungsrat

Die Anstrengungen des Naturparks Diemtigtal und des Vereins Mutterkuh Schweiz mit der Beef.ch gingen genau in die Richtung, das Bedürfnis dieser Konsumenten zu befriedigen.

Zudem gab er seiner Freude Ausdruck, dass schon nächstes Jahr in Oey-Diemtigen, im Gewerbegebiet Burgholz, die neue Bergkäserei für die Verarbeitung von 30 Millionen Kilogramm Milch eröffnet werde und damit etwa 25 bis 30 neue Arbeitsplätze geschaffen werden könnten.

Apéro nach Wanderung

Beim anschliessenden Apéro auf Alp Schwarzenberg, wohin man sich auf einer kleinen Wanderung begab, verwies Mathias Gerber, Präsident des Vereines Mutterkuh Schweiz, auf die sinnvolle Haltung von Mutterkühen. Die Nutzung der Grünlandflächen im Alpenraum sei ideal dafür, mit der Mutterkuh-Viehhaltung proteinreiches und gesundes Fleisch zu produzieren.

Auf einem markierten Rundweg kann das Publikum nun übers Wochenende mehr über die Mutterkuhhaltung erfahren.

Die Berner Wanderwege, die Beratungsstelle für Unfallver­hütung in der Landwirtschaft und der Naturpark Diemtigtal haben gemeinsam interessante Informationstafeln aufgestellt, die viel Wissenswertes über das Verhalten im Umgang mit den auf den Alpweiden grasenden Rindern vermitteln. Rund um das Berghaus Wiriehorn gibt es viel Unterhaltung und kulina­rische Genüsse aus der Alp­wirtschaft.

Berner Oberländer

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