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Anerkennung für Blumenschmuck

Lob und Ehre gab es für die Einwohnerinnen und Einwohner der IMU-Gemeinden mit einem grünen Daumen.

Monika Hartig
4 der 41 geehrten Blumenfans (v.l.): Marianne Schärz, Matten, Brigitte Wullschleger vom Alters- und Pflegeheim Kristall, Unterseen, Leni Blatter, Interlaken, und Ruth Lüthi, Matten.
4 der 41 geehrten Blumenfans (v.l.): Marianne Schärz, Matten, Brigitte Wullschleger vom Alters- und Pflegeheim Kristall, Unterseen, Leni Blatter, Interlaken, und Ruth Lüthi, Matten.
Monika Hartig

«Zum Glück haben wir hier auf dem Bödeli immer noch viele Leute, die Freude am Blumenschmuck ihrer Häuser haben und diese Arbeit den ganzen Sommer lang auf sich nehmen», sagte Brigitte Ziebold von der Kommission für Wirtschaft, Tourismus und Kultur Matten.

Am Mittwoch fand die Preisverteilung 2019 für den IMU-Blumenschmuck im Hotel Alpina Matten statt. Die45 ausgelosten Gewinnerinnen und Gewinner – je 15 Personen aus den Gemeinden Interlaken, Matten und Unterseen – erhielten je einen Gutschein im Wert von 50 Franken, ein Stöckli mit Heidekraut und Dünger für die nächste Saison. Zudem gab es zum gemütlichen Beisammensein Kaffee und Früchtekuchen, offeriert von der Tourismus-Organisation Interlaken.

Die 45 schönsten Objekte

Seit August waren die Mitglieder der Arbeitsgruppe IMU-Blumenschmuck wieder auf dem Bödeli unterwegs gewesen, um die mit blühenden Blumen geschmückten Häuser zu fotografieren. Peter Wenger von der Arbeitsgruppe hatte das Gebiet Unterseen-Ost bis Goldey unter die Lupe genommen. Wenger be­dauerte: «Leider sehen wir immer mehr Strassenzüge mit nur wenig Blumenschmuck, so etwa in der Bahnhofstrasse Unterseen oder beim Platz bei der Haberdarre.» Auch in den anderen Gemeinden sei die Zahl der Einwohner, die sich die Mühe mit Blumenschmuck machten, rückläufig, so Brigitte Ziebold.

Touristen auf Fotosafari

Die Arbeitsgruppe traf sich im September, analysierte die Fotos und loste die 45 schönsten Objekte aus. Dabei wurden nur private Liegenschaften berücksichtigt. Brigitte Ziebold: «Es sind viele Einwohner dabei, die schon öfter geehrt wurden.» Grosse Freude über die Anerkennung für ihr grünes Hobby hatte etwa die Interlaknerin Leni Blatter, deren Haus an der Marktgasse steht. Blatter berichtete: «Im Sommer stehen schon am Morgen früh bis zum Abend spät Touristen vor meinem Haus und fotografieren meine Geranien. Diese Bilder gehen um die ganze Welt.»

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