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«Auf die Dauer ist es kostengünstiger»

Am Montag stimmen die Guttanner nach einem Referendum über den Kredit für das Monitoring der Rotlaui-Rutschung ab.

Falls der Kredit angenommwen wird, wird die Rotlaui Rutschung mittels neuem Monitoring überwacht werden.
Falls der Kredit angenommwen wird, wird die Rotlaui Rutschung mittels neuem Monitoring überwacht werden.
Bruno Petroni

Es ist für die Gemeinde am Grimselpass eine Premiere. Erstmals wird über einen Kredit abgestimmt, weil 21 Stimmberechtigte dies per Referendum verlangt haben. Es geht um die Überwachung der Rutschung Rotlaui. Der Gemeinderat hat einen Kredit von 90 000 Franken für deren Überwachung in den nächsten fünf Jahren genehmigt.

Es ist ein Bruttokredit, den Löwenanteil zahlt der Kanton, die KWO AG und die Schwellengemeinde Guttannen beteiligen sich auch. Daniel Bürki, Präsident der Schwellenkorporation und Vertreter der KWO, sagt: «Ein grosses Ereignis wie 2005 kann eine Überwachung nicht verhindern, aber es ist wichtig, Anhaltspunkte zu haben, was in der Rutschung passiert.»

Bisher erfolgte die Messung über GPS, neu soll ein Tachymeter-Monitoring eingerichtet werden. Heliflüge zu den GPS-Punkten werden wegfallen. «Auf die Dauer ist es kostengünstiger», sagt Bürki. Die Initianten des Referendums erklärten ge­genüber dieser Zeitung, dass es ihnen um mehr Transparenz in der Sache geht.

Am Montag werden Fachleute als Auskunftspersonen anwesend sein, darunter Kreisoberingenieur Markus Wyss persönlich. Bürki findet, dass vielleicht die Kom­munikation, vor allem wegen der effektiven Kosten von 600 Franken jährlich für die Gemeinde, nicht optimal war. Er bedauert aber, dass im 300-Seelen-Dorf nicht das Gespräch gesucht wurde und die Stimmung aktuell eher schlecht ist.

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