Einigen

Aus dem Alltag entführt

EinigenBeruhigend, besinnlich, stimmungsvoll: Mit vertrauten Melodien entführte die Musikgesellschaft in der Kirche aus dem hektischen Alltag.

Cornelia Trachsel (Trompete) und Brigitte Neuhaus (Tenorhorn) spielten im Duett die bekannte Melodie «Träne».

Cornelia Trachsel (Trompete) und Brigitte Neuhaus (Tenorhorn) spielten im Duett die bekannte Melodie «Träne». Bild: Heidy Mumenthaler

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Die Zeit schien für kurze Zeit stillzustehen. Mit geglückter Werkauswahl entführte die Musikgesellschaft Einigen mit wohltuenden, stimmungsvollen Melodien aus der hektischen Adventszeit. Dass die dreizehn Musikantinnen und Musikanten mit zwei Klarinettenaushilfen zusammen harmonierten und die Darbietungen Spass bereiteten, war im stimmungsvollen Kirchenraum rasch spürbar. Die kleine Formation setzt alles daran, Dorfleben und Dorfkultur in der Bäuert Einigen zu erhalten.

Unter der Leitung von Ulrike Graf stimmte die MG Einigen in Vangelis’ «Chariots of Fire», «Stunde des Siegers», ein. Lieb­liche Melodien folgten in «Lau­rena» des flämischen Komponisten Johan Nijs. Über die liebenswerte Melodie der Hymne der Engadiner und Münstertaler Rätoromanen «Lingua materna» präludierten Bläser und der Schlagzeuger in heiterem Zu­sammenspiel. Ein Wechsel zwischen Trompeten und Hörnern ertönte in «Abenddämmerung» von Emil Ruh.

Zwei Klarinetten, ein Saxofon, Hörner und Triangel standen in der Filmmusik «La vita è bella» in führender Position. Anstelle von Florian Ast und Francine Jordi «sangen» Cornelia Trachsel (Trompete) und Brigitte Neuhaus (Tenorhorn) auf ihren Ins­trumenten das bekannte Lied «Träne».

Im bekannten Song aus dem Musical «Cats» von Andrew Lloyd Webber «Memory» übernahm Priska Schneider den Solopart der Glamourkatze, die im Song den Wunsch äusserte, ein neues Leben zu beginnen. Mit «Happy New Year» und Polka­zugaben klang das stimmungsvolle Kirchenkonzert aus. Klein, aber fein harmonierte die Einiger Musik, deren Präsident Alfred Dummermuth brachte es auf den Punkt: «Es machte Spass – und neue Mitwirkende sind bei uns jederzeit willkommen.» (Berner Zeitung)

Erstellt: 06.12.2016, 09:10 Uhr

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