Besucherrekord und neue Baumbeleuchtungen

Spiez

Der 22. Chlouse-Märit zeigte sich mit rund 10'000 Besuchern und 120 Marktständen rekordverdächtig.

Aufgeräumte Stimmung und eine grosse Musizierrunde vorbei an den Ständen und den vielen Chlouse-Märit-Besucherinnen und -Besuchern am Kronenplatz.

Aufgeräumte Stimmung und eine grosse Musizierrunde vorbei an den Ständen und den vielen Chlouse-Märit-Besucherinnen und -Besuchern am Kronenplatz.

(Bild: Heidy Mumenthaler)

Da duftete es nach Lebkuchen, nach weissem und rotem Glühwein, aus einer anderen Ecke der Strasse nach Käse, Risotto, Knoblibrot, Marroni, Gewürzen und Gebäck. Und nicht zu vergessen ist die Auswahl an Weihnachtsschmuck und Beleuchtung, Karten sowie selbst gestrickter Winterbekleidung in unterschiedlichen Farbvariationen und weiteren Geschenkideen. Selbstgefertigtes von kreativen Hobbykünstlerinnen und -künstlern fand glückliche Abnehmerinnen und Abnehmer. Geduldig wurde flaniert, hier und dort zusammengestanden, Kaffee oder Glühwein getrunken und geplaudert. Der traditionelle Chlouse-Märit in Spiez zog schätzungsweise 10000 Besucher an. Es dürfte sich um einen Rekordaufmarsch handeln.

Sie kamen nicht nur aus Spiez und Umgebung, sondern aus dem ganzen Berner Oberland und dem Wallis. Unterwegs war auch viel Französisch zu hören. Zudem gab es zufriedene Standbetreiberinnen und -betreiber anzutreffen. «Ich bin seit Beginn, also das 22. Mal, dabei und erlebte noch nie so viele Besucher wie heute», freute sich die langjährige Marktfahrerin. Eine, die zum ersten Mal da war, sagte strahlend: «Ich komme nächstes Jahr wieder.» Ein Stand mit Jugendlichen berichtete: «Um halb sieben waren wir ausverkauft.» Und der stellvertretende Geschäftsleiter von Spiez Marketing AG, Manuel Fischer, ergänzte: «Mit gegen 120 Marktständen waren wir praktisch ausgebucht.»

«Auch ein Fitnessmärit»

Entlang des mit Fackeln beleuchteten Weihnachtsweges wurden von Kindern und Familien rege die Quizfragen gelöst. Zwischen Kronenplatz, Hotel Eden und Schlosspark herrschte trotz fehlendem Schnee dank Baumelementen eine weihnächtliche Stimmung. Die neue und erweiterte Beleuchtung der Bäume war gut sichtbar und erfreute die Besucher. Ein Besucherpaar schmunzelte: «Es ist auch ein Fitnessmärit, bis wir alles gesehen haben von oben bis zum Schloss hinunter und wieder zurück.»

Das wunderschön beleuchtete Schloss war für viele Besucher ein Highlight, und das Dampfkarussell drehte zur Freude von vielen Kindern seine Runden. «Es ist so ein schöner Märit», berichtete Danja Fuhrer aus Aeschi. «Wir erhielten viele positive Rückmeldungen», lobte Manuel Fischer, der auch allen Helfern und dem Werkhof dankte.

Berner Oberländer

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