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«Bleibt Macher, gebt Gas»

An der Lehrabschlussfeier der Oberländer Schreiner erhielten 35 Jungschreiner und sieben Schreinerpraktiker den eidgenössischen Fähigkeitsausweis oder das Attest.

Sie haben es geschafft: Die erfolgreichen 35 Jungschreinerinnen und -schreiner sowie sieben Schreinerpraktiker.
Sie haben es geschafft: Die erfolgreichen 35 Jungschreinerinnen und -schreiner sowie sieben Schreinerpraktiker.
Heidy Mumenthaler

Hanspeter Hauswirth, Präsident des Schreinermeisterverbandes Sektion Thun und Umgebung, begrüsste an der Abschlussfeier im Spiezer Lötschbergsaal 35 Jungschreiner(innen) und sieben Schreinerpraktiker.

«Es ist euer Abend, ihr habt euer Ziel erreicht, es ist eure Siegerehrung. Nach vierjähriger Lehrzeit steht ihr zuoberst auf dem Podest. Geniesst den wichtigen Moment, und wenn die Feier vorbei ist, denkt zurück, wem ihr euren Erfolg verdanken könnt», forderte Hanspeter Hauswirt auf.

«Frischen Wind bringen»

Ähnlich wie bei einem Rennskifahrer, der vorab einen Trainer benötigt, während des Wettkampfs bejubelt wird und die Anerkennung seiner Fans erhält, damit er eine Medaille gewinne, so Hauswirth weiter, «braucht ihr ein bestimmtes Umfeld wie Familie, Lehrer, Kursleiter, Lehrmeister, Experten. Es freut mich, dass so viele junge Leute den Schreinerberuf lernen.

Wir brauchen einsatzfreudige, motivierte junge Berufsleute, die mit modernen Technologien vielseitige Produkte herstellen, die kaum zu überbieten sind. Bleibt Macher, gebt Gas, und bringt frischen Wind in unsere Betriebe», ermunterte Hanspeter Hauswirt.

Urs Burri, Rektor des Bildungszentrums Interlaken, ergänzte: «Auch uns habt ihr strapaziert, wir hatten Herzklopfen, ob ihrs schafft, und ihr habt in der Prüfung bewiesen, dass ihr kompetente Fachmänner und -frauen seid. Wir sind stolz auf euch.»

«Welt ist nicht nur digital»

Er fügte an: «Alles, was automatisiert werden kann, wird automatisiert.» Burri wies darauf hin, dass diese Tendenz auch im Schreinerberuf überhandnehmen werde. «Seid kritisch, die Welt besteht nicht nur aus digitaler Welt, aus Ja oder Nein, Richtig oder Falsch. Es fehlen euch noch gewisse Fähigkeiten, überlegt bei Bestellungen im Internet, welche Auswirkungen dies hat.»

Die erfolgreichen Schreiner mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis. Schreiner LAP 2017: 5,5 Jerome Furer, Frutigen; Andreas Tschanz, Schwanden (Sigriswil); 5,4 Florian Rufener, Zweisimmen; Eric Walder, Hilterfingen; 5,2 Frédéric Kämpf, Schwanden (Sigriswil); 5,1 Jonas Cahenzli, Oppligen. Pirmin Grossen, Adelboden; Simon Haldi, Zweisimmen; 5,0 Michael Frey, Heiligenschwendi; André Küpfer, Weissenburg; Rani Müller, Seftigen; Romina Wüthrich, Heimberg.

Bis 4 Mikael Aeschlimann, Niederstocken; Seraphin Bandi, Spiez; Hannes Bänziger, Rüti b. Riggisberg; Kevin Berger, Fahrni b. Thun; André Bowee, Lenk; Jonathan Brand, Wimmis; Thierry Brand, Kandersteg; Dennis Gerber, Uetendorf; Jeremy Maerten, Gsteigwiler; Pascal Marti, Thierachern; Rafael Mentzner, Meiringen; Monika Michel, Habkern; Patrik Quni, Thun; Brayden Richterich, Heimberg; Gabriel Rom, Bern; Lars Rösti, St. Stephan. Adrian Santschi, Spiez; Kilian Schläppi, Guttannen; Nick Schmid, Thun; Eliane Seematter, Saxeten; Christof Senn, Innertkirchen; Dario von Känel, Reichenbach; Raphael Zürcher, Frutigen.

Schreinerpraktiker EBA (zweijährige Ausbildung mit Abschluss in der Berufsschule): 5,3 Angela Seematter, Wilderswil; Janik Balmer, Spiez; Lukas Heger, Blumenstein; Alexandra Hirschi, Albligen; Tom Seematter, Wilderswil; Carmen Wendel, Schwarzenberg LU; Mark Daniel Wüthrich, Hilterfingen.

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