Burgbühl: Ein Verkauf ist fast unmöglich

Lenk

Für das Grundstück des Behindertenwohnheims Burgbühl liegt bis Montag auf der Bauverwaltung eine Zonenplan- und Baureglementsänderung zur Mitwirkung auf.

Für das landwirtschaftliche Anwesen des Behindertenwohnheimes Burgbühl ändern sich die Verhältnisse. Dies bedingt eine Anpassung der baurechtlichen Grundordnung. Foto: Fritz Leuzinger

Für das landwirtschaftliche Anwesen des Behindertenwohnheimes Burgbühl ändern sich die Verhältnisse. Dies bedingt eine Anpassung der baurechtlichen Grundordnung. Foto: Fritz Leuzinger

Der Verein Bergquelle – Wohnen und Werken für Menschen mit Beeinträchtigungen ist Eigentümer der Liegenschaft des Behindertenwohnheims Burgbühl an der Lenk. Das Grundstück an der Oberriedstrasse ist einer Zone mit öffentlicher Nutzung (ZöN) als «Behindertenwohnheim mit Werkstatt» zugeordnet. Noch vor fünf Jahren plante der Verein einen Neubau an der Lenk. Gestützt auf einen Architekturwettbewerb wurde die Parzelle zonenkonform um gegen zehn Aren auf fast 3200 Quadratmetern erweitert.

Durch das mögliche Bauvorhaben eines neuen Behindertenwohnheimes in Zweisimmen beabsichtigt der Verein Bergquelle das Grundstück an der Lenk zu verkaufen. Ein Verkauf des Grundstückes mit dem Nutzungszweck «Behindertenwohnheim mit Werkstatt» ist jedoch fast unmöglich. Durch den Verein wurde eine Rückzonung beantragt.

Für das mit dem landwirtschaftlichen Anwesen bebaute Grundstück des Behindertenwohnheimes Burgbühl wird die Umzonung in eine 3-geschossige Wohn- und Mischzone vorgeschlagen. Die nicht überbaute Teilparzelle soll hingegen in die Landwirtschaftszone zurückgeführt werden.

Wie den Vorabklärungen zu entnehmen ist, empfiehlt das Amt für Gemeinden und Raumordnung (AGR) aus raumplanerischer Sicht eine Auszonung der gesamten ZöN. Der Gemeinderat als Planungsbehörde unterstützt jedoch die Anliegen der Eigentümer. Die ZöN Behindertenwohnheim Burgbühl liegt im öffentlichen Interesse.

Dies bedingte ein ordentliches Verfahren mit der noch bis zum 1. April laufenden Mitwirkungsauflage und mit der Vorprüfungen durch das kantonale Amt. Das letzte Wort haben die Lenker Stimmbürger an der Gemeindeversammlung. Diese findet voraussichtlich im Dezember statt.

Berner Oberländer

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