Christine Kehrli-Moser neue Gemeinderätin

Schattenhalb

Budget 2019 von Schattenhalb wurde mit einem Minus von knapp 100'000 Franken genehmigt.

Unter den Felsblöcken und dem Geröll ist die alte Falchernstrasse durch die Tunnel meterhoch verschüttet und teilweise weggebrochen. Der Schutzwald ist wegrasiert.

Unter den Felsblöcken und dem Geröll ist die alte Falchernstrasse durch die Tunnel meterhoch verschüttet und teilweise weggebrochen. Der Schutzwald ist wegrasiert.

(Bild: Beat Jordi)

Das von Finanzverwalter Kurt Zumbrunn prägnant vorgestellte Budget 2019 weist im allgemeinen wie im spezialfinanzierten Haushalt rote Zahlen auf. «Wir sind in einer schwierigen Übergangsphase nach der Sitzverlegung einer grossen steuerpflichtigen Unternehmung», fügte er als Erklärung bei.

Budget rot – Steueranlage bleibt auf 1,99 Einheiten

Der allgemeine Haushalt mit einem Aufwand von knapp 3,6 Millionen Franken verzeichnet ein Minus von rund 40000 Franken. Der spezialfinanzierte Teil mit Wasser, Abwasser und Abfall steuert einen Aufwandüberschuss von beinahe 60000 Franken bei, was im Gesamthaushalt die rund 100000 Franken Minus ergibt.

Der Katalog von Investitionen für 2019 in der Gemeinde Schattenhalb ist lang. Strassen- und Brückenneubauten respektive -sanierungen sind teuer, auch das neues Gemeindefahrzeug für 100000 Franken. Vorgesehen sind Nettoinvestitionen von 552000 Franken. Etwas rosiger zeichnet Zumbrunn die Aussichten im Finanzplan 2019 bis 2023 mit leichten Ertragsüberschüssen.

Die Versammlung genehmigte das Budget 2019 und setzte die Steueranlage mit 1,99 Einheiten und einer Liegenschaftssteuer von 1,5 Promille fest.

Wahlen gingen ohne Gegenkandidaten über die Bühne

Zuerst brachte der Schattenhalber Gemeindepräsident Andreas Michel die Wiederwahl von drei Ratsmitgliedern zur Abstimmung. Heidi Glatthard, Hannes Kohler und Menk Meyer wurden in stiller Wahl bestätigt. Für den nach acht Jahren zurücktretenden Fred Stähelin schlug der Gemeinderat Christine Kehrli-Moser, Hotelière im Rosenlaui, vor. Sie hatte vor vier Jahren erfolglos kandidiert und wurde, da von der Versammlung kein Gegenkandidat aufgestellt wurde, vom Präsidenten als gewählt erklärt. Kehrli bedankte sich für das Vertrauen und legte ihr Wahlversprechen coram publico ab. Als Rechnungsrevisor wurde Kilian Leuthold für weitere vier Jahre bestätigt.

Acht Jungbürgerinnen und Jungbürger erhielten vom Präsidenten und vom Vizepräsidenten die Bürgerbriefe. «Ihr seid nun stimmfähige Mitbürger, dürft Auto fahren und in der Gemeinde Mitverantwortung übernehmen», hiess Michel den politischen Nachwuchs willkommen. Das Schweizer Bürgerrecht erhielt Nicole Mendes Silva.

Arbeiten aus den Ressorts der Gemeinderäte gezeigt

Mit einer bildgestützten Präsentation zeigten die einzelnen Gemeinderäte Projekte, laufende und abgeschlossene Arbeiten aus ihren Ressorts. Zurzeit läuft die Revitalisierung des Unterlaufes des Reichenbachs zur Aare. Für die Sicherstellung der Trinkwasserversorgung wurde bereits viel investiert, einiges steht noch an. Eine erfreuliche Entwicklung wurde bei den Baugesuchen festgestellt.

Berner Oberländer

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