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«Dann wäre das ganze Gebäude eingestürzt»

Heute Samstag jährt sich die schlimmste Nacht im Leben von Gottfried Bühler zum 50. Mal. Damals, am 5. November 1966, überstand der Steffisburger als Bauleiter des Drehrestaurants Piz Gloria auf dem Schilthorn einen veritablen Föhnsturm.

Exakt dieselbe Stelle heute und vor fünfzig Jahren: Godi Bühler steht auf dem Schilthorngipfel auf der Aussichtsterrasse, ...
Exakt dieselbe Stelle heute und vor fünfzig Jahren: Godi Bühler steht auf dem Schilthorngipfel auf der Aussichtsterrasse, ...
... wo er ab 1964 während vier Jahren den Bau des Dreh­restaurants leitete.
... wo er ab 1964 während vier Jahren den Bau des Dreh­restaurants leitete.
zvg
«Die halbe Nacht lang nagelten wir Holzbretter ­dazwischen, damit das Dach vom Föhnsturm nicht noch ganz ­weggefegt wird», erzählt Gottfried Bühler.
«Die halbe Nacht lang nagelten wir Holzbretter ­dazwischen, damit das Dach vom Föhnsturm nicht noch ganz ­weggefegt wird», erzählt Gottfried Bühler.
Bruno Petroni
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Gottfried «Godi» Bühler steht am Geländer der Aussichtsplattform des Schilthorngipfels, 2970 Meter über Meer. «Genau hier stand sie, unsere Baubaracke.» Die Erinnerung in ihm ist so lebhaft, als wäre es erst gestern gewesen: «Und genau hier sassen wir am Abend dieses 5. November – ebenfalls einem Samstag – in unserer Unterkunft gerade beim Abendessen, als draussen der Guggiföhn loslegte. Plötzlich hob sich das Hüttendach an, obwohl dieses mit dicken Stahlseilen abgespannt war.»

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