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Das Brienzer Provisorium mauserte sich

Was 1919 mit einem Provisorium in Brienz begann, ist mit dem Inforama in Hondrich zu einem wichtigen Ausbildungsplatz für die Alpwirtschaft geworden. Dieses Wochenende lädt es zur 100-Jahr-Feier ein.

Winterschüler der Alpwirtschaftlichen Schule im ehemaligen Park-Hotel Bellevue Brienz in den 1920er-Jahren.
Winterschüler der Alpwirtschaftlichen Schule im ehemaligen Park-Hotel Bellevue Brienz in den 1920er-Jahren.
PD

Anfang der 1910er-Jahre machte sich der Schweizerische Alpwirtschaftliche Verein (SAV) Gedanken zur Errichtung alpwirtschaftlicher Schulen für die besonderen Bedürfnisse der Landwirtschaft des Gebirges. Es wurde lebhaft diskutiert, doch Spruchreifes blieb aus. Erst die Bebauung des Landes durch die Bauern während des Ersten Weltkriegs belebte den Gedanken einer Alpschule erneut. Auf Anregung von Fritz Bichsel, Alt-Sekundarlehrer aus Brienz, erliess die Landwirtschaftliche Genossenschaft Brienz im November 1918 ein Schreiben an alle Interessenten der sieben Amtsbezirke zur Planung einer Abgeordnetenversammlung.

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