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Das erste Unternehmen an der Industriestrasse

Am Mittwoch nahm die Firma Aeschimann den Spatenstich für ihr neues Gebäude in der Arbeitszone auf dem Flugplatz vor. Weitere dürften an der neuen Industriestrasse folgen.

Spatenstich mit Belegschaft und Gästen: An den Schaufeln (von links) Architekt Martin Althaus sowie Riccardo, Peter und Esther Aeschimann.
Spatenstich mit Belegschaft und Gästen: An den Schaufeln (von links) Architekt Martin Althaus sowie Riccardo, Peter und Esther Aeschimann.
Sibylle Hunziker

Den Spatenstich für ihr künftiges Gewerbe- und Bürogebäude, das erste an der neuen Industriestrasse in Matten, feierte die Aeschimann Automationssysteme AG mit Vertretern der Regionalplanung, der Gemeinden Matten und Wilderswil, der am Bau Beteiligten, mit Nachbarn und mit der ganzen Belegschaft. «Dass wir hier bauen können, ist vor allem auch euer Verdienst, und das unserer Kunden», sagte Firmenchef Peter Aeschimann zu seinen Mitarbeitern.

Schon seit 2012 suchte der Betrieb, der an seinem bisherigen Standort in Wilderswil aus allen Nähten platzt, eine neue Lösung. «Zunächst suchten wir ein grösseres Gebäude, weil wir dachten, bauen dauert zu lange», erinnert sich Peter Aeschimann. Doch aus möglichen Objekten in den an­deren Bödeligemeinden wurde nichts, sodass sich die Firma 2016 doch für einen Neubau entschloss, in den auch die Bhend Automation AG ziehen will.

Anfang 2017 schloss Aeschimann einen Baurechtsvertrag für eine der zehn Parzellen, welche die Gemeinde Matten von der Armasuisse im Baurecht für ihre Arbeitszone übernommen hat. «Da ich auch Gemeindepräsident von Matten bin, ist das eine spezielle Situation», sagt Peter Aeschimann. «Aber es geht um die Erhaltung von Arbeitsplätzen, und wir brauchen nun endlich Planungssicherheit.»

Fast alle Parzellen vergeben

«Wir haben neun der zehn Parzellen vergeben und verhandeln derzeit über die zehnte», sagt Gemeinderat Werner Gartenmann. Zum Zug kamen Gewerbebe­triebe aus der Region, die auf der verfügbaren Fläche möglichst viele qualifizierte Arbeits- und Ausbildungsplätze anbieten.

Die Aeschimann AG hat bisher 45 Mitarbeitende, davon jeweils zwei bis vier Lernende. «Wir haben Aufträge auch ausserhalb der Region und hoffen, dass wir stetig weiterwachsen», sagt Peter Aeschimann. Für dieses Projekt, das Sohn Riccardo Aeschimann weiterführen will, investiert die Firma nun «mehrere Millionen».

Zu dieser Tatkraft gratulierte Peter Flück, Präsident der Re­gionalkonferenz Oberland-Ost. Wilderswils Gemeindepräsidentin Marianna Lehmann bedauerte zwar, das ihre Gemeinde das Unternehmen verliert. «Aber wir sind froh, dass ihr nur in die Nachbargemeinde gezogen seid, und hoffen nun, dass viele eurem Beispiel folgen und in unsere gemeindeübergreifende Arbeits­zone kommen.»

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