Das Sonnenenergie-Dorf am Rinderberg

Zweisimmen

Mit einer kleinen Feier wurde die Fotovoltaikanlage auf der neuen Simmental-Arena in Betrieb genommen. Dieser Akt könnte laut Gemeinderatspräsident Ernst Hodel der Auftakt ins Energiejahr 2018 gewesen sein.

Das Süddach der neuen Simmental-Arena liefert Solarstrom für 45 Haushaltungen.

Das Süddach der neuen Simmental-Arena liefert Solarstrom für 45 Haushaltungen.

(Bild: zvg/Solar-Up)

Die ganze nach Süden gerichtete Dachhälfte der neuen Simmental-Arena mit Feuerwehrmagazin und Markthalle wurde mit insgesamt 945 Fotovoltaikpanels der Thuner Firma Meyer Burger Technology AG ausgestattet, welche von der Gstaader Firma Solar-Up Energie GmbH installiert wurden.

Die Tragkonstruktion dieses Bauwerks soll laut Ernst Hodel aus fast 2000 Kubikmeter zertifiziertem Schweizer Holz errichtet worden sein. Damit stehe der neue Multifunktionsbau in Zweisimmen als Vorzeigeobjekt für die Energiewende. Eigentlicher Startschuss dafür war die Unterzeichnung des Berner Energieabkommens im Jahr 2007 mit seinen ehrgeizigen Zielen. Zweisimmen wandelt sich vom Sonnendorf am Rinderberg zum Sonnenenergiedorf am Rinderberg.

Viele Kleine statt ein Grosser

Die Investitionen für diese Solaranlage wurden von vielen Bürgern gemeinsam gestemmt. Die Mitglieder des eigens für den Aufbau, die Finanzierung und die ­Administration des künftigen ­Betriebes gegründeten Vereins Oberriedsonne konnten einen selbst bestimmten Betrag an die Anlage leisten.

Sie sollen ihre Investitionen mithilfe von Fördergeldern und der Stromproduktion zurück erhalten. Die Anlage auf der Simmental-Arena soll pro Jahr 180'000 Kilowattstunden Strom erzeugen und damit den Bedarf von 45 Haushaltungen ­abdecken.

Berner Oberländer

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