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Der Brienzersee – zutiefst Aare

Der Weg von Iseltwald zum Giessbach gilt als einer der schönsten Uferwege der Schweiz. Fast durchwegs direkt am Brienzersee, führt er durch Bergwald mit knorrigen Stämmen, zu Badeplätzen und zu einem Jugendstilhotel mit Aussicht.

Zwischen See und Fels: Auf dem Wanderweg von Iseltwald zum Giessbach ist die Autobahn weit weg.

Zwischen See und Fels: Auf dem Wanderweg von Iseltwald zum Giessbach ist die Autobahn weit weg.

(Bild: Andreas Staeger)

Ein See ist eigentlich nichts anderes als ein verdickter Fluss. Wenn hinten Aare hineinfliesst und vorne Aare herausströmt, spricht nichts dagegen, das Stück dazwischen ebenfalls als Aare zu betrachten.

In diesem Sinne weist die Aare im Kanton Bern insgesamt sechs solche Verdickungen auf. Drei davon – Grimselsee, Räterichsbodensee und Wohlensee – sind Stauseen und damit menschengemacht. Die anderen drei – Brienzersee, Thunersee und Bielersee – sind viel älter: Sie wurden schon während der Eiszeiten ausgehoben.

Berner Zeitung

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