Der pinke Kiosk beim Gletscher ist verschwunden

Grindelwald

Das Manhmal gegen den Gletscherschwund ist fort. Nach nur 17 Tagen wurde der pinkfarbene Kiosk beim Oberen Grindelwaldgletscher zurückgebaut.

Das war eine kurze Aktion: Der Kiosk, den die Künstlerin Barbara Kiener pink angemalt hatte, wurde mit dem Heli abtransportiert.

Das war eine kurze Aktion: Der Kiosk, den die Künstlerin Barbara Kiener pink angemalt hatte, wurde mit dem Heli abtransportiert.

In einer illegalen Nacht-und-Nebel-Aktion bemalte die Künstlerin Barbara Kiener den ehemaligen Gletscherkiosk am Helischopf in leuchtendem Pink. Sie wollte damit ein Mahnmal für den Gletscherschwund setzen.

Nun ist das Mahnmal nach 17 Tagen bereits wieder verschwunden – und mit ihm der ganze Kiosk. Dieser wurde «in einer ebenfalls spektakulären Aktion» rückgebaut, wie die Berner Galerie da Mihi in einer Mitteilung schreibt. Der Rückbau hätte eigentlich schon längst erfolgen sollen, nun scheint Barbara Kiener mit ihrer Aktion den Prozess beschleunigt zu haben: «Was Jahre hinausgezögert wurde, erledigte sich innerhalb einiger Tage», steht in der Mitteilung weiter.

Der pink angemalte Kiosk habe auf unangenehme Weise veranschaulicht, wie heftig der Klimawandel dem Gletscher bereits zugesetzt habe. «Selten hat eine Kunstaktion im öffentlichen Raum den Klimawandel auf so eindrückliche Weise veranschaulicht», schliesst das Communiqué. Der Rückbau erfolgte per Helikopter.

nik/pd

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