Deutscher Sherlock besuchte das Oberhasli

Meiringen

16 Mitglieder der Deutschen Sherlock-Holmes-Gesellschaft besuchten Schauplätze der Geschichten um den Meisterdetektiv.

Gruppenbild mit Statue: Stefan Waileresbacher als Watson, Uwe Rödel als Moriarty und Olaf H. Maurer als Holmes.

Gruppenbild mit Statue: Stefan Waileresbacher als Watson, Uwe Rödel als Moriarty und Olaf H. Maurer als Holmes.

(Bild: Beat Jordi)

Die Deutsche Sherlock-Holmes-Gesellschaft (DSHG) besuchte die Region, wo das vermeintlich letz­te Abenteuer des bekannten Detektivs stattgefunden haben soll. Die DSHG wurde im Jahr 2010 als Zusammenschluss zahlreicher eigenständiger Sherlock-Holmes-Vereinigungen gegründet und umfasst heute über 600 Mitglieder, wie Olaf H. Maurer, Vorsitzender der DSHG, bestätigte.

Der Verein hat sich zum Ziel gesetzt, das Ansehen der Figur Sherlock Holmes und seines «literarischen Agenten» Sir Arthur Conan Doyle zu pflegen. Für die Mitglieder aus allen deutschsprachigen Ländern werden jährlich Reisen und Anlässe sowie alle zwei Jahre ein Sherlock-Convent organisiert.

Am Samstagnachmittag, nach dem Besuch des Kampfplatzes von Holmes und Professor Mo­riarty am Reichenbachfall, empfingen lokale Würdenträger die Gäste in der Englischen Kirche beim Sherlock-Holmes-Museum. Gemeindepräsident Roland Frutiger freute sich, wie die Gäste mit ihrem Auftritt in historischen ­Gewändern englische Kriminalromantik ins Hasli brachten.

Dorfschreiber Stefan Meier moderierte den Empfang der Gesellschaft in der Englischen Kirche und lobte den Gründer der DSHG, Olaf H. Maurer, als «Sinnbild der Leidenschaft für den Krimihelden Holmes». Alex Rufibach von Haslital Tourismus sprach für die zahlreichen Schaulustigen in den Gassen von Meiringen, die den Auftritt der historischen Gruppe als Bereicherung empfanden.

Berner Oberländer

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